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Nach der 1:2-Niederlage mussten sich Spieler und Trainer vom 1. CfR Pforzheim noch wütende Proteste von Fans anhören. Dabei ging es auch um die jüngste Entwicklung des Fusionsvereins. © Türschmann
Bittere Niederlage für CfR Pforzheim © Türschmann
13.11.2010

Bittere Niederlage für CfR Pforzheim - Fans äußern Unmut

PFORZHEIM. Große Enttäuschung beim 1. CfR Pforzheim – das Team um Trainer Rudi Herzog muss eine bittere 1:2 Niederlage im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten VfR Mannheim hinnehmen. Am Ende protestierten die Pforzheimer Fans und ließen ihren Unmut an Spielern und Trainer aus.

Bildergalerie: Bittere Niederlage für den 1. CfR Pforzheim gegen VfR Mannheim

Die zu Beginn ausgeglichene Partie erhielt bereits in der 16. Minute durch den 0:1 Treffer durch den Mannheimer Christoph Jüllich die Wendung. Der frühe Gegentreffer warf den CfR spielerisch zurück, bis in der 33. Spielminute der Pforzheimer Raphael Rommel zum wichtigen Ausgleichstor für den CfR traf. Zwei Minuten vor Schluss kam dann die bittere Enttäuschung – durch das heftige Einsteigen von CfR-Abwehrspieler Samet Tuzluca im eigenen Strafraum konnte der VfR Mannheim per Foulelfmeter den 1:2 Führungstreffer erzielen. Tuzluca erhielt die rote Karte.

Das kämpferische Spiel zwischen den Teams sorgte für die gelb-rote Karte für Michael Eberhard, der bereits zuvor durch ein Foul die Verwarnung erhalten hatte. Auch ein Mannheimer musste kurz vor der Hälfte mit der roten Karte und unter heftigem Protest das Spielfeld verlassen.

Nach dem Schlusspfiff gab es heftige verbale Auseinandersetzungen zwischen Spieler, Trainer und Fans. Langjährige ältere Vereinsanhänger machten ihre Unzufriedenheit mit dem Fusionsverein deutlich und übten starke Kritik an Trainer Rudi Herzog. Die Situation drohte zu eskalieren und konnte nur durch das Einschreiten von Vorstandsmitgliedern sowie vernünftigen Fans entspannt werden. dot