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Der VfB Stuttgart und der Karlsruher SC haben momentan allen Grund zur Freude.
Der VfB Stuttgart und der Karlsruher SC haben momentan allen Grund zur Freude. © dpa/Ripberger
26.02.2018

Brutale Effizienz - VfB Stuttgart und Karlsruher SC schwimmen auf Erfolgswelle

Sachen gibts: Derzeit haben der Bundesligist VfB Stuttgart und der Drittligist Karlsruher SC mehr gemeinsam, als es den Fans wahrscheinlich lieb ist. Beide Traditionsclubs aus Baden-Württemberg schwimmen momentan auf einer Erfolgswelle und klettern in ihren Liegen Platz für Platz nach oben. Auch die Art und Weise, wie die beiden Teams ihre Spiele bestreiten, könnte ähnlicher nicht sein.

Die Devise lautet: Vorne mit minimaler Ausbeute bei gleichzeitiger Unantastbarkeit in der Abwehr den größtmöglichen Erfolg erzielen. Das gestrige 2:0 der Badener gegen Chemnitz könnte man daher schon fast als Schützenfest bezeichnen. Neun Tore aus den vergangenen neun Partien – so lautet die mickrige Torausbeute des KSC. Allerdings schlagen gleichzeitig 19 von möglichen 27 Punkten zu Buche. Spielt der KSC weiterhin so effizient, dann können sich die Fans im Wildpark mit großer Sicherheit über den direkten Wiederaufstieg freuen.
Und auch die Anhänger des schwäbischen Rivalen aus Stuttgart haben derzeit Grund zur Freude. Seit Tayfun Korkut das Ruder in Bad Canstatt übernommen hat, läuft es beim VfB – und wie! Gerade einmal vier Treffer benötigten die Schwaben zuletzt, um sich aus dem Tabellenkeller zu verabschieden.
Und noch eine Sache haben die beiden rivalisierenden Vereine in dieser Saison gemeinsam. Die Verantwortlichen der beiden Clubs setzten mit Tayfun Korkut und Alois Schwartz auf Trainer, die in der jüngsten Vergangenheit nicht gerade die größten Erfolge vorweisen konnten. In Teilen der beiden Fanlager wurden die Verpflichtungen daher eher kritisch gesehen. Vor allem Korkut musste in Stuttgart einiges über sich ergehen lassen. In den sozialen Medien hagelte es Kritik, die zum Teil weit unter die Gürtellinie reichte. Davon ließen sich die Verantwortlichen jedoch nicht beeindrucken. Und der Erfolg gibt ihnen bislang recht. Denn wie heißt es so schön: Die Wahrheit liegt auf dem Platz.