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DFB-Pressekonferenz mit Bundestrainer Klopp
Jürgen Klopp sieht antidemokratische Tendenzen kritisch. So wie die Nationalmannschaft würde der Bundestrainer zu gern auch die Menschen in Deutschland bald wieder als eine Einheit erleben. Fpto: Boris Roessler/dpa
Boris Roessler/dpa
Sport
Bundestrainer Jürgen Klopp ist für Patriotismus mit Vielfalt und Mitgefühl

Glatten/Pforzheim/Frankfurt. Vor seinem Start ins Amt mit gleich vier Länderspielen hat Jürgen Klopp ungewöhnliche Maßnahmen ergriffen. Zunächst will er in der Nations League die ersten beiden Spiele mit einem 24-Mann-Kader angehen. Danach kommen 20 neue Kräfte. Bemerkenswert auch, dass 16 kann noch kein A-Länderspiel absolviert haben. Selbstverständlich ist auch nicht, dass ein Bundestrainer für alles, was er macht, Zustimmung bekommt. Teils sorgt Klopp für Begeisterung. Auch seine gesellschaftspolitischen Äußerungen im Rahmen der Kader-Präsentation am Donnerstag sind gut angekommen. Zudem sorgte seine Kappe mit der Aufschrift „Einer von 83 Millionen“ für positive Reaktionen. Klopp will die Nation mitnehmen.

Auf eine Frage hin äußerte er sich zur Politik. Der 59-jährige, der schon früher erklärte, selbst werde er niemals rechts wählen, kritisierte antidemokratischen Tendenzen, aber ohne

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