CfR.Trainer Gökhan Gökce. Foto: Becker, PZ-Archiv

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CfR-Trainer Gökce warnt vor Schlusslicht: „Weinheim wird kein Selbstläufer“
  • Martin Mildenberger

Der 1. CfR Pforzheim steht zwar im badischen Pokalfinale und hat gute Chancen, in den DFB-Pokal einzuziehen. Doch der Klassenerhalt in der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg ist noch nicht in trockenen Tüchern. Deshalb ist ein Sieg am Samstag (15.30 Uhr) im heimischen Holzhof-Stadion gegen das Schlusslicht TSG 62/09 Weinheim absolute Pflicht.

Trainer Gökhan Gökce warnt allerdings inständig davor, den Gegner von der Weinstraße auf die leichte Schulter zu nehmen, auch wenn für den Aufsteiger mit zehn Punkten zum rettenden Ufer der sofortige Wiederabstieg besiegelt scheint. „Das wird kein Selbstläufer. Wir dürfen das Spiel auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. Weinheims Ergebnisse waren zuletzt auch nicht so schlecht“, betont Gökce. Das Hinspiel verlor der CfR mit 0:1.

Allerdings hat die TSG am Mittwoch das Sechs-Punkte-Spiel zuhause gegen den Vorletzten FC Walldorf II mit 0:2 verloren. Zu allem Unglück verletzte sich dabei auch noch Muhammed Çalhanoglu. Der Bruder von Profi Hakan Çalhanoglu wurde mit einer Trage vom Platz gebracht und wird wohl längere Zeit ausfallen.

Beim CfR Pforzheim kehrt Denis Gudzevic in die Mannschaft zurück. Der Mittelfeldspieler war im Pokalspiel gegen Espanol Karlsruhe noch gesperrt. Unklar ist, ob Kreshnik Nebiu wieder dabei ist. Der Kosovare fehlte gegen Espanol aus familiären Gründen.

Über die Planungen für die neue Saison und eventuelle Neuverpflichtungen spricht CfR-Sportvorstand Torsten Heinemann dieser Tage nicht so gerne. „Ich will erst einmal die Gewissheit, dass wir auch in der kommenden Saison in der Oberliga spielen. Solange das nicht ganz sicher ist, möchte ich dazu nicht viel sagen.“ Klar sei aber schon, dass man an einigen Neuzugängen dran ist, so Heinemann.

Der CfR-Sportchef kann sich übrigens nicht vorstellen, dass das BFV-Pokalfinale im Nöttinger Panoramastadion stattfindet. Er plädiert für das in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts erbaute Stadion Holzhof. „Dieses Stadion hat so viel überlebt. Den CfR hat es nicht überstanden. Das Pokalfinale wäre ein würdiger Abschied“, so Heinemann. Das Pokalfinale muss nicht auf einem neutralen Platz stattfinden. Also ist der Vorschlag Heinemanns durchaus eine Option für den Badischen Fußball-Verband (BFV).