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Claire Bäcker hält für die TG 88 Unentschieden fest

Reilingen/Pforzheim. Zum zweiten Mal können die Frauen der TG 88 Pforzheim in der Handball-Regionalliga einen Punkt verbuchen. Beim Spiel bei der HSG St. Leon/Reilingen gelang in der Reilinger Fritz-Mannherz-Halle ein 27:27. Dabei hielten die Pforzheimerinnen das Unentschieden in der letzten Minute im wahrsten Sinne des Wortes fest, nachdem Leni Bender von der HSG 27 Sekunden vor Schluss bei einem Siebenmeter an Torhüterin Claire Bäcker scheiterte. Damit blieb es beim 27:27.

Konstanz bleibt ein Problem

„Eigentlich hätten wir das gewinnen müssen“, sagt TG 88-Trainer Henning Rupf nach dem Spiel gegen den Drittliga-Absteiger gegenüber der PZ. Ihn habe vieles überzeugt, aber es habe seiner Mannschaft an der Konstanz gefehlt. Immer wieder hätten die Mädels gezeigt, was in ihnen steckt. Etwa in der 15. Minute, als man mit 5:7 Toren zurücklag. Nach einer genommenen Auszeit wurde von der Bank durchrotiert und man legte binnen sechs Minuten einen 6:0-Lauf hin. Auch deshalb konnte die TG 88 mit einer knappen 14:13-Führung in die Pause gehen.

Und auch in der Endphase des Spiels habe das Team gezeigt, wie viel Kampfgeist in ihm steckt. Beim Rückstand von 24:22 habe man in der 51. Minute aufgedreht. Keine drei Minuten später stand es dann schon 25:24 zugunsten der Pforzheimerinnen. Nur reichte es am Ende dann eben doch nicht ganz für den Sieg – und letztendlich hätte es in den letzten Sekunden sogar eine Niederlage werden können.

Gleichzeitig, so Rupf, gewöhne sich das Team derzeit wieder an deutlich knappere Spiele. Die Aufstiegssaison 2025/26 war aus TG-88-Sicht perfekt, man gewann jedes Spiel. In den ersten drei Spielen nach Rückkehr in die Regionalliga spielte man zweimal gegen Topmannschaften und nun gegen Drittliga-Absteigerinnen.

Was man in dieser Woche im Training anpacken möchte? „Es gibt ein paar Sachen aufzuarbeiten, etwa in der Defensive. Wir haben viele Treffer aus der Halbposition bekommen“, sagt Rupf. Und auch das Thema Siebenmeter wird sicherlich auftauchen: „Da haben wir sehr viele verursacht.“ Insgesamt waren es in Reilingen zehn gegen die Pforzheimerinnen, von denen fünf im Tor einschlugen. Für die TG 88 trat nur Mareike Ast an die Linie – und verwandelte beide Male.

TG 88 Pforzheim: Bäcker, Scheibe; Spengler 3, Ahlbrand 1, Hoefs 3, Haar 3, Barth 4, Dettinger 1, Mann 4, Schmid 2, Valta 1, Mader 1, Ast 4/2

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