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Ein Punkt ist zu wenig, glaubt Spielertrainer Kevin Schneider. Foto:  J. Keller
Ein Punkt ist zu wenig, glaubt Spielertrainer Kevin Schneider. Foto: J. Keller
10.04.2017

Da war mehr drin für die Wasserballer des 1. BSC Pforzheim

Pforzheim. Zumindest einen Punkt konnten sie entführen, zufrieden waren die Wasserballer des 1. BSC Pforzheim nach dem 10:10 (3:3, 3:1, 0:2, 4:4) am Samstagabend beim PSV Stuttgart dennoch keineswegs. „Ein Unentschieden beim PSV klingt auf den ersten Blick nicht schlecht“, sagte BSC-Spielertrainer Kevin Schneider im Hinblick auf die knappe Heimniederlage zu Beginn der Saison, „aber einige Topspieler beim Gegner haben gefehlt, da ist der Punkt eigentlich zu wenig.“

Immerhin konnten die Pforzheimer nach der langen Durststrecke in der 2. Wasserball-Bundesliga zweimal hintereinander eine Punkteteilung feiern, doch der letzte Zweier liegt mittlerweile vier Spiele zurück. „Großes Manko war bei uns einfach wieder die Chancenverwertung, während wir in der Verteidigung zu fahrlässig agiert haben. Wenn du sie vorne nicht machst, bekommst sie eben hinten rein“, meinte Schneider abschließend zur Partie.

Sein Bruder Marcel Schneider durfte bereits fünf Minuten vor Spielende vorzeitig duschen, da er sich wohl einen Tritt gegen seinen Verteidiger geleistet hat. Somit wird er am letzten Aprilwochenende beim Auswärtsspiel in Frankfurt fehlen.

BSC Pforzheim: Uhlig – Bohnenberger (2 Tore), T. Busmann, Wottschel, Höckele (3), M. Schneider (1; 27. Minute Ausschluss mit Ersatz), K. Schneider, J. Busmann, Bornbaum, T. Hammel, Sachs (3), Harnos, Marin