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21.02.2014

Der KSC will zu Hause drei Punkte

Zu der in der Öffentlichkeit wahrzunehmenden Rollenverteilung – der KSC gilt allgemein als Favorit – sagt der KSC-Trainer: „Ich weiß nicht woher das kommt – höchstens von einer gewissen Überheblichkeit. Mir erschließt sich das jedenfalls nicht.“ Sein Team ist Tabellenfünfter, Sandhausen Achter. „Wir haben nur drei Punkte mehr auf dem Konto.“

Kauczinski hat die Gäste zuletzt am vergangenen Sonntag beobachtet, beim 0:1 gegen Spitzenreiter 1. FC Köln. „Diese Mannschaft hat Wille, Ordnung und Struktur und ist ganz schwer zu bespielen.“ Mit 18Gegentreffern stellt Sandhausen die zweitbeste Abwehr der Liga. Kauczinski glaubt dennoch, dass der KSC die Chancen bekommt, um zu gewinnen. Nach Unentschieden gegen Ingolstadt und in Fürth will er „den ersten Dreier in diesem Jahr einfahren“.

„Schnell spielen und die Lücken nutzen“, lautet einerseits Kaucziniskis Devise. Andererseits gibt er dies vor: „Konter vermeiden und Geduld aufbringen.“ Soll heißen: Im Hurrastil sind die Sandhäuser nicht zu schlagen.

Wenige Ausfälle da wie dort

Gästecoach Alois Schwartz muss im Mittelfeld auf den Gelb-gesperrten Denis Linsmayer verzichten. Die Ex-KSCler Matthias Zimmermann und Danny Blum fallen wegen Muskelfaserrissen aus.

Beim KSC fehlt neben den langzeitverletzten Mirko Schuster und Silvano Varnhagen wegen einer Rot-Sperre weiter Dimitrij Nazarov. Ob Dominic Peitz nach seiner Zwangspause (zehnte Gelbe Karte) Kai Schwertfeger wieder aus der Startelf verdrängt, sei noch abschließend entschieden, sagte Kauczinski gestern. „Kai war in Fürth nicht schlecht. Das war ein schweres Spiel.“ Im Sturm lautet die Frage Rouwen Hennings oder Ilian Micanski lautet die Frage.

Mögliche KSC-Aufstellung: Orlishausen – Klingmann, Gordon, Mauersberger, Kempe – Peitz (Schwertfeger), Yabo – Torres, Hennings (Micanski), Alibaz – van der Biezen.