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Seite an Seite aufs Spielfeld: Die Teams des FC Nöttingen (vorne) und des 1. CfR Pforzheim vor dem Derby in der Kleiner Arena. PZ-Archiv/Ripberger 

Der Kampf um den Fußball-Nachwuchs: Wer hat mehr „eigene“ Spieler im Kader - CfR oder FCN?

Pforzheim/Remchingen-Nöttingen. Die Diskussion war vor dem Oberliga-Derby zwischen dem FC Nöttingen und dem 1. CfR Pforzheim aufgeflammt: Wer hat mehr Spieler aus der eigenen Jugend oder aus der Region auf dem Rasen? Auslöser war – ungewollt – Nöttingens Vorsitzender Dirk Steidl. Nach dem 3:1-Sieg seiner Mannschaft beim SV Sandhausen II hatte Steidl sich via Facebook „doppelt stolz“ gezeigt. Denn am Ende der Partie standen sechs von elf Spielern auf dem Platz, die für den FCN schon in der U19 oder der U23 gespielt hatten (Robin Kraski, Mathis Hecht-Zirpel, Kevin Sollorz, Niklas Kolbe, Mathias Schäfer und Patrick Pagna). Der Jugendstil war aber auch aus der Not geboren und den vielen Verletzten in der Oberliga-Mannschaft geschuldet. Er hielt auch nicht lange an, denn im folgenden Derby gegen den CfR standen nur Niklas Kolbe und Mathis Hecht-Zirpel in der Startelf der Nöttinger. Bei der folgenden Heimniederlage gegen den SV Oberachern war keiner mehr von Beginn an dabei.

Daher vergleicht nun die PZ den CfR und den FCN in dieser Frage: Wer hat mehr „eigene“ Spieler im Kader?

Das waren Zeiten, als regelmäßig mehr als 1000 Zuschauer ins Stadion Brötzinger Tal strömten, um den Fußballhelden im Dress des 1. FC Pforzheim zuzujubeln.

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