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Harald Heck. Foto: PZ-Archiv/Seibel
Harald Heck. Foto: PZ-Archiv/Seibel
01.05.2018

Ehemaliger Trainer des FC Pforzheim Harald Heck ist tot

Pforzheim. Es waren keine einfachen Zeiten, als Harald Heck beim 1. FC Pforzheim das Traineramt übernahm.

Der Fußball-Oberligist aus dem Brötzinger Tal war über Jahre hinweg in die wirtschaftliche Schieflage geraten. 2004 wurde der Insolvenzantrag gestellt, genau in der Zeit, als Heck (2003 bis 2005) im Brötzinger Tal amtierte. Am Freitag ist der Fußballlehrer überraschend im Alter von 63 Jahren gestorben.

Der aus Ettlingen stammende Heck hatte eine interessante Fußballer-Vita, die ihn nach Stationen bei der Jugend des Karlsruher SC sowie bei den südbadischen Topclubs Kuppenheim und Pfullendorf in die USA zu den San Diego Sockers führte. Nach der Rückkehr nach Deutschland spielte und trainierte er vorwiegend wieder in Südbaden. Durch den damaligen sportlichen Leiter Fritz Kempf kam Harald Heck 2003 nach Pforzheim, wo er trotz der schwierigen Situation zwei Jahre lang engagiert arbeitete. Heck, der mit seiner Frau Annette in Malsch nördlich von Rastatt lebte, war ein sympathischer und kommunikativer Mensch. Seine letzten Trainerstationen waren der FC Rastatt und der SV Linx. Wie der 1. CfR Pforzheim auf seiner Homepage mitteilt, erlag der 63-Jährige einem Herzinfarkt.