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Jubel im Nationaltrikot: Sterne-Neuzugang Stina Barnert (rechts) mit Teamkollegin Romy Bär. Foto: Krtao
Jubel im Nationaltrikot: Sterne-Neuzugang Stina Barnert (rechts) mit Teamkollegin Romy Bär. Foto: Krtao
14.04.2016

Ein Basketball-Star für die Sterne

Keltern. Die Rutronik Stars Keltern sind auf dem besten Weg, sich für die kommende Saison in der Basketball-Bundesliga richtig gut aufzustellen. Nach dem Aufstieg im vergangenen Sommer, dem Erreichen der Play-offs um die deutsche Meisterschaft (Aus im Viertelfinale) sowie dem Erreichen des deutschen Pokalfinales (Niederlage gegen Wasserburg) hat der Verein mit Stina Barnert eine hochkarätige Neuverpflichtung an Land gezogen. Die langjährige deutsche Nationalspielerin spielt derzeit noch für Ligakonkurrent Saarlouis Royals. Gestern bestätigten beide Vereine den Wechsel – eigentlich hatte man damit noch warten wollen, weil die Royals derzeit im Halbfinale gegen Herne stehen.

Sie wolle „noch zwei, drei Jahre“ spielen hat Stina Barnert der Saarbrücker Zeitung gesagt. „Ich höre auf meinen Körper und mache das auch nur, so lange es Spaß macht.“ Dass es sie nach Keltern zieht, hängt auch mit ihrer privaten Situation zusammen. Die 1,72 Meter große Aufbauspielerin ist mit dem Bundesliga-Handballer Daniel Fontaine von Frisch Auf Göppingen liiert. Von Keltern nach Göppingen sind es nur 100 Kilometer, von Saarlouis waren es 275 Kilometer. Die zeitaufwendige Fernbeziehung zu dem Handballer war auch der Grund, warum Barnert trotz ihrer jungen Jahre aus der Nationalmannschaft zurücktrat.

Trainer Christian Hergenröther freut sich auf die Zusammenarbeit mit der kürzlich in einem Fan-Voting als beste deutsche Spielerin ausgezeichneten Aufbauspielerin. Insgesamt verbuchte sie durchschnittlich 11,1 Punkte, 3,6 Assists und 2,8 Rebounds. Damit war sie beste Passgeberin im Team von Saulius Vadopalas und drittbeste Scorerin nach der Lettin Sabine Niedola und der US-Amerikanerin Angela Tisdale.

Niedola war übrigens auch in Keltern im Gespräch, doch auf Nachfrage erklärte Sterne-Vereinschef Dirk Steidl, er gehe derzeit davon aus, dass die Lettin im Saarland bleibt.

In Saarlouis bahnt sich unterdessen ein größerer Umbruch an. Die Saarbrücker Zeitung berichtet, dass der Vertrag mit Trainer Vadopalas trotz der erfolgreichen Saison nicht verlängert werden soll. ok