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KSC-Sportdirektor Jens Todt fordert von seinen Spielern mehr Unbefangenheit auf dem Platz. Persönliche Befindlichkeiten müssten außen vor bleiben. Foto: KSC
KSC-Sportdirektor Jens Todt fordert von seinen Spielern mehr Unbefangenheit auf dem Platz. Persönliche Befindlichkeiten müssten außen vor bleiben. Foto: KSC
23.09.2016

Ein Erfolg muss her beim KSC - Todt: keine „Schnappatmung“

Der Karlsruher SC steht unter Druck. „Jeder weiß, dass wir einen anderen Auftritt brauchen als in Hannover“, sagte Sportdirektor Jens Todt vor dem Samstag-Heimspiel gegen Aufsteiger Aue (13 Uhr/Sky). Beim Bundesliga-Absteiger hatten die Karlsruher Fußballer am Mittwoch mit 0:1 verloren. Todt hätte aber genauso das 0:4 vor zwei Wochen bei Union Berlin zum Vergleich heranziehen können. Oder auch das 1:1 gegen den FC St. Pauli vergangenen Sonntag. Bisher konnte die Mannschaft von Trainer Tomas Oral eigentlich noch in keinem ihrer bisher einschließlich des DFB-Pokals sieben Pflichtspiele restlos überzeugen.

Im Gegenteil: In den letzten drei Spielen zeigte der KSC überhaupt nicht viel. Die Grundqualität des mit sieben Neuzugängen ausgestatteten Kaders „ist hoch“, fährt Todt fort. „Die Mannschaft bringt aber nicht auf den Platz, wozu sie fähig ist.“ Keine Frage, der KSC habe zu wenig Punkte auf dem Konto, die Situation sei schwierig, sagt Todt. In „Schnappatmung“ verfalle er deshalb aber nicht.

Die Spieler müssten gegen das Team aus Aue mit den Ex-KSC-Spielern Pascal Köpke und Dimitrij Nazarov „unbefangen auf den Platz gehen, die Handbremse lösen, und alles raushauen.“ Persönliche Befindlichkeiten seien hintenanzustellen. Wie seine Startelf aussehen wird, behielt KSC-Trainer Thomas Oral noch für sich. Das eine oder andere werde sich zum Ende der Englischen Woche aber ändern, frische Kräfte seien nötig.

Mögliche KSC-Aufstellung: Vollath – Valentini, Theolke, Stoll, Kempe – Stoppelkamp, Prömel, Kinsombi, Yamada – Diamantakos, Kamberi.