So sah die deutsche Startelf im WM-Finale 2014 aus.

dpa
Sport
Elf Migranten in der Nationalmannschaft? Umfrage zur Integration im Sport

85 der 736 Fußballer bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien spielten nicht für das Land, in dem sie geboren wurden. So erblickten Miroslav Klose und Lukas Podolski in Polen das Licht der Welt und spielten für Deutschland. John Anthony Brooks wurde dagegen in Berlin geboren, lief aber für die USA auf. Um Nationalspieler mit Migrationshintergrund geht es bald auch in der PZ-Serie "Integration durch Sport".

Als nächstes erscheint beispielsweise ein Interview mit Professor Dr. Alexander Woll, dem Leiter des Instituts für Sport und Sportwissenschaft am KIT. Eine Frage von PZ-Redakteur Martin Mildenberger lautete: "Boateng, Özil, Khedira: Können Sie sich eines Tages eine deutsche Fußball-Nationalmannschaft vorstellen, die nur aus Profis mit Migrationshintergrund besteht?" Die Antwort des Wissenschaftlers lesen Sie am Samstag in der "Pforzheimer Zeitung". Vorab will die PZ aber wissen: Wie würden die Leser diese Frage beantworten?

Zur Begleitung der Serie "Integration durch Sport" gibt es zwei Fragenblöcke: Einige Fragen mit vorgegebenen Antwortmöglichkeiten finden sich auf dieser Seite (Block 1). Bei den offenen Fragen, die unter diesem Link abzurufen sind, können und sollen alle PZ-Leser dagegen gerne ausführlich antworten (Block 2). Wer bei diesem zweiten Frageblock mitmacht, hat die Chance auf einen von drei Preisen im Gesamtwert von mehreren Hundert Euro: eine Drohne, ein Fitnessarmband sowie einen tragbaren Plattenspieler.

Wäre Deutschland ohne Spieler mit Migrationshintergrund Fußball-Weltmeister geworden?
Ja
45%
Nein
55%
Teilnehmer: 502
Können Sie sich eines Tages eine deutsche Fußball-Nationalmannschaft vorstellen, die nur aus Profis mit Migrationshintergrund besteht?
Ja, schon in den nächsten 10 Jahren
26%
Ja, aber das dauert noch länger als 10 Jahre
8%
Nein
66%
Teilnehmer: 706
Haben Sie schon mal rassistische Vorfälle im Sport mitbekommen?
Ja, schon häufiger
29%
Ja, vereinzelt
41%
Nein, noch nie
30%
Teilnehmer: 322
Sind Flüchtlinge für Vereine eher ein Gewinn oder eine Belastung?
Gewinn, weil die Kader oft zu klein sein
23%
Gewinn wegen der kulturellen Bereicherung
17%
Gewinn aus anderen Gründen
20%
Belastung, weil die kulturellen Unterschiede viele Vereine überfordern
20%
Belastung wegen der Sprachbarrieren
7%
Belastung aus anderen Gründen
13%
Teilnehmer: 328

Exklusiv für Abonennten von PZ-Plus gibt es unter den folgenden Links die bisherigen Teile der Serie "Integration durch Sport" zum Nachlesen:

16. April:Wie beurteilen Sportler mit Migrationshintergrund die Integrationsleistung des Sports?

23. April:Welche Sportarten überleben nur noch mit ausländischen Sportlern?

30. April:So ticken Fußballer unterschiedlicher Nationalitäten

7. Mai: Interview mit Prof. Dr. Alexander Woll, Leiter des Instituts für Sport und Sportwissenschaft an der Karlsruher Universität (KIT) über das integrative Potenzial des Sports

Voraussichtlich 14. Mai: Unsere „Ausländer“ in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft

Voraussichtlich 21. Mai: Flüchtlinge in Vereinen

Mai/Juni: Fußball-Routinier Renato Bestvina über die Zeit in Jugoslawien und seine neue Heimat Deutschland

Mai/Juni: Rassismus im Sport – Was haben Sportler schon alles erlebt

Mai/Juni: Türkische Wurzeln, deutsche Denkweise: Interview mit Hakan Göktürk, Fußball-Trainer mit deutschem Pass