760_0900_104527_Mario_Bilger_2vr_Dennis_Kopf_h_23_Dennis.jpg
Viele Torchancen will sich der FC Nöttingen, hier Mario Bilger am Ball, auch im Heimspiel gegen den FSV Bissingen herausspielen.  Foto: Becker, PZ-Archiv 

"Enge Kiste": Der FC Nöttingen will sich gegen Bissingen das nötige Selbstvertrauen holen

Remchingen-Nöttingen. Durchwachsen waren die Leistungen des FC Nöttingen in der laufenden Saison der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg. Ein überzeugend herausgespielter Heimsieg täte der Mannschaft deshalb gut und gäbe wohl den erhofften Rückenwind für den Kampf um die vorderen Tabellenplätze.

Eine gute Gelegenheit, Selbstvertrauen zu tanken, ist das Spiel am Freitagabend (19.00 Uhr) in der heimischen Kleiner Arena gegen den FSV 08 Bissingen. Der Vorjahresdritte ist allerdings schlecht in die Saison gestartet und alles andere als ein Aufbaugegner. „Das wird eine ganz enge Kiste“, prophezeit Nöttingens Trainer Michael Wittwer. Den Gegner, aktuell auf Rang 14, schätzt er stark ein: „Am Ende wird Bissingen wieder unter den ersten Fünf sein.“ Welche Qualität die Mannschaft von Trainer Alfonso Garcia hat, zeigte sie beim 3:2-Sieg gegen die Stuttgarter Kickers. Simon Lindner erzielte dabei alle drei Tore.

Die Aufholjagd der Schwaben sollte aber nicht in Nöttingen beginnen, schmunzelt Wittwer. Er hofft auf einen Heimsieg seiner Jungs „mit einer guten Leistung. Das wäre auch wichtig fürs Selbstvertrauen.“

Im Nöttinger Tor wird wieder Robin Kraski stehen, weil Stammkeeper Andi Dups studienbedingt noch unterwegs ist. Innenverteidiger Niklas Kolbe, der beim jüngsten, glücklichen 2:0-Sieg beim Freiburger FC verletzt fehlte, ist wohl wieder dabei. Erste Wahl im Angriff ist erneut Ernesto de Santis, der nach seiner Verletzungspause in Freiburg gleich wieder getroffen hat. Denkbar ist auch, dass Eray Gür in die Startelf zurückkehrt – für ihn müsste Valentyn Podolsky dann wohl weichen.

Wichtig für das Nöttinger Spiel ist übrigens auch, dass in dieser Woche der neue Rasenplatz im Härter Sportpark eingeweiht wurde. Jetzt können die Oberliga-Mannschaft und die U23 endlich wieder regelmäßig auf Naturrasen trainieren. „Wir haben in der Vorbereitung viel auf Kunstrasen trainiert. Das ist schon ein Unterschied“, glaubt Michael Wittwer an die Vorzüge des natürlichen Untergrundes.

Martin Mildenberger

Martin Mildenberger

Zur Autorenseite