Pforzheim. Überraschend hat sich der Fußball-Oberligist 1. CfR Pforzheim von seinem Trainer Pablo Gil Sarrión getrennt. Das teilte der Verein auf seiner Homepage mit. Man gehe „ab sofort getrennte Wege“.
Der Spanier war erst im Sommer verpflichtet worden. Der CfR war mit der Ambition, oben mitzuspielen, in die Oberliga-Saison gestartet. Nach 14 Spielen rangieren die Pforzheimer mit 18 Punkten jedoch nur auf dem zehnten Tabellenplatz.
"Die sportliche Entwicklung der vergangenen Wochen und die Situation innerhalb der Mannschaft waren bereits Gegenstand kritischer Betrachtungen seitens der Vereinsführung", heißt es in dem Statement auf der CfR-Homepage. "Dabei ging es nicht allein um die zuletzt ausgebliebenen Ergebnisse, sondern auch um die sportliche Ausrichtung, die Kommunikation und das Zusammenspiel zwischen Trainer und Mannschaft."


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Demnach habe sich der Mannschaftsrat am Mittwoch an den Vereinsvorstand gewandt. „Und brachte zum Ausdruck, dass das Vertrauensverhältnis zwischen Mannschaft und Cheftrainer nachhaltig gestört sei. Die Spieler erklärten übereinstimmend, dass sie keine Grundlage mehr für eine weitere Zusammenarbeit sehen“, heißt es weiter. Bisher hat PZ-news Pablo Gil Sarrión bisher nicht sprechen können.
"Nach sorgfältiger Abwägung aller Umstände kam die Vereinsführung zu der Überzeugung, dass unter den gegebenen Voraussetzungen eine erfolgreiche sportliche Zusammenarbeit nicht mehr möglich ist. Der Vorstand entschied daher, Pablo Gil Sarrión mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben als Cheftrainer freizustellen“, schreibt der CfR.


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Laut der Mitteilung soll der bisherige Co-Trainer Steven Riechers die sportliche Leitung übernehmen. Er wird demnach auch am Samstag beim Heimspiel gegen Normannia Gmünd (Anpfiff 14 Uhr) das Kommando an der Seitenlinie haben. Ihm zur Seite stehen Co-Trainer Victor Diemer und Torwarttrainer Stefan Karhcer, die bisher schon diese Funktionen innehatten.
„Der Vorstand ist überzeugt, mit dieser Entscheidung die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, um wieder Ruhe, Geschlossenheit und eine positive sportliche Entwicklung in die Mannschaft zu bringen. Gleichzeitig sind nun auch die Spieler gefordert, Verantwortung zu übernehmen und auf dem Platz die entsprechende Reaktion zu zeigen", so der CfR.


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