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Waldorff - Cfr © Türschmann
04.09.2012

Erster Dämpfer für 1. CfR Pforzheim

30 Minuten Einbahnstraßen-Fußball mit Pforzheimer Torchancen in Hülle und Fülle waren am Ende doch nicht genug: Trotz einer furiosen Schlussoffensive ist es dem 1. CfR Pforzheim gestern Abend nicht gelungen, auch im dritten Spiel der Verbandsliga-Saison ungeschlagen zu bleiben. Dank Patrick Morscheids Tor kurz vor dem Pausenpfiff, behielt die gastgebenden Reserve des FC Astoria Walldorf mit 1:0 (1:0) die Oberhand.

Vor 150 Zuschauern – darunter knapp die Hälfte aus Pforzheim – brauchte der 1. CfR gut 15 Minuten, um ins Spiel zu kommen. Doch als es soweit war, konnten weder Francesco Grifo noch Mattia Trianni Walldorfs Schlussmann Kai Sauer überwinden.

Bildergalerie: CfR unterliegt Astoria Walldorf II

Der zwischenzeitliche Offensivwirbel der Pforzheimer währte nur kurz, so dass gegen Ende der ersten Hälfte Sauers Gegenüber im Fokus stand: Gleich mehrfach konnte CfR-Trowart Denis Baral in höchster Not retten. „Er hat klasse gehalten und gemeinsam mit den Hinterleuten immer wieder den Ball von der Linie gekratzt“, berichtete CfR-Spielleiter Edgar Schneider nach der Partie. Doch in der 45. Minute war auch Baral geschlagen: Eine weite Flanke von rechts nahm Walldorfs Angreifer Morscheid direkt – mit Glück und Geschick landete der Dropkick im kurzen Eck.

Dass der CfR in dem Duell zweier junger Teams punkten könnte, hatte sich bis dahin nicht gerade angedeutet: Die Führung der Gastgeber war verdient. Doch nach dem Seitenwechsel zeigten die Männer aus der Goldstadt, wieso sie – wie auch Walldorf – in den ersten zwei Spielen vier Punkte gesammelt hatten: Mit gekonntem Flügelspiel schnürten sie den FC Astoria von Minute zu Minute mehr in der eigenen Hälfte ein. Besonders ab der 60. Minute wurde das Spiel immer einseitiger. „Wir hatten am Ende Chancen im Zweieinhalb-Minutentakt“, ärgerte sich Edgar Schneider.

Doch obwohl sich mit drei Wechseln der Druck auf Walldorf weiter erhöhte, gelang der Ausgleich nicht mehr – auch, weil der Unparteiische Leonardo Cinquemani aus Mannheim in der 84. Minute einen vom CfR geforderten Handelfmeter versagte. „Nach der zweiten Halbzeit wäre in Punkt hochverdient gewesen“, so die Bilanz von Spielleiter Edgar Schneider.

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