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2007 wurde die deutsche Frauen-Nationalelf in China Weltmeister. Im Finale schlugen die deutschen Spielerinnen die Brasilianerinnen mit 2:0. 

Frauenfußball-WM: Mehr Titel für die Frauen, mehr Geld für die Männer

Die deutschen Fußballnationalmannschaften der Frauen und Männer sind sportlich beide sehr erfolgreich. Wie die Statista-Grafik zeigt, haben die Frauen in einigen Punkten die Nase vorn. So haben sie deutlich mehr Europameisterschaften gewonnen und bezogen auf alle Spiele mehr Siege errungen als die Männer. 

Die Fußballnationalmannschaften im Vergleich

Auch die weiblichen Rekordspieler und Torschützen haben gegenüber ihren männlichen Kollegen die Nase vorn. Die Männer haben allerdings doppelt so viele Weltmeisterschaften gewonnen wie die Frauen. Die Frauen haben insgesamt deutlich weniger Spiele bestritten als die Männer. Hintergrund ist, dass der DFB den Frauenfußball bis zum Jahr 1970 verboten hatte.

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So groß ist der Gender Pay Gap bei der Fußball-WM

Die erfolgsabhängigen Prämien des DFB für einen WM-Titelgewinn der Fußballnationalmannschaftenfallen bei den Frauen und Männern unterschiedlich hoch aus. Während den Männern bei einem Sieg im Finale Prämien zwischen 250.000 und 350.000 Euro gewunken haben, liegen die Prämien der Frauen bei maximal 75.000 Euro.

Die Prämien der Frauen sind zwar deutlich gestiegen seit 2003. Mit ihren beiden Siegen in den Jahren 2003 und 2007 kommen die Frauen seit 2003 in Summe auf 65.000 Euro, die tatsächlich an die Spielerinnen ausgezahlt wurden. Die Männer übertrafen diesen Betrag mit ihrem WM-Sieg von 2014 um 235.000 Euro.

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