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Die Kickers mit Francesco Grifo setzten sich bei Germania Singen (links Clemens Bischoff) mit 4:2 durch. Der Bruder vom Freiburger Fußballprofi Vincenzo Grifo erzielte dabei einen Treffer vom Elfmeterpunkt.  Foto: Becker 

Fußball-Kreisliga: GU-Türkischer SV macht Titel perfekt

Pforzheim. Nach einem 4:1-Sieg beim FV Knittlingen ist die Meisterschaft des GU-Türkischen SV jetzt amtlich – für Knittlingen wird der Klassenerhalt dafür immer schwieriger. Auch das 5:2 des FV Wildbad beim FC Dietlingen dürfte zu spät gekommen sein. Der FV Öschelbronn sollte mit dem 2:1-Sieg über den 1. FC Bauschlott das Gröbste überstanden haben, während die Sorgenfalten bei den „Grofen“ immer größer werden. Über dem Berg sollte auch der FSV Buckenberg sein, der Wilferdingen eine 7:2-Lektion erteilte.

Knittlingen – GU-Türk. SV Pforzheim 1:4. Orhan Tekin zeigte bereits in der Anfangsminute mit dem Führungstreffer auf, dass die GU-Türken nach der Niederlage gegen Öschelbronn diesmal schnell für klare Verhältnisse sorgen wollten und besorgte in der 33. Minute auch das 2:0. Nachdem Mirko Burmistrak in der 35. Minute verkürzt hatte, stellte Alan Delic noch vor der Pause den alten Abstand her. In der 49. Minute setzte David Kaul für den Meister noch einen Treffer drauf.

Göbrichen – Grunbach 2:1. Noch einmal ein positives Signal vom FV Göbrichen unter Interimstrainer Jürgen Lutz. Die Neulinger steckten auch den kurz vor dem Pausenpfiff durch Görken Günasan vorgelegten Pausenrückstand weg, glichen nach einer Stunde Spielzeit durch Pascal Hofsäß aus, um in der 80. Minute durch Roberto Correira den Siegtreffer zu markieren.

Wilferdingen – Buckenberg 2:7. Der Widerstand der Alemannen war erlahmt, als Buckenberg zwischen der 57. und 67. Minute den 1:0-Pausenvorsprung auf 4:0 ausbaute. Francesco di Paola und Ivan Moncado verkürzten mit einem Doppelschlag in der 69. Minute zwar noch auf 2:4, dann war aber der Gast vom Buckenberg mit dem Toreschießen wieder an der Reihe.

Fatihspor Pforzheim – Nußbaum 2:0. Punkte für die sichere Seite für Fatihspor Pforzheim. In einem guten Spiel ließ die aufmerksame Fatih-Abwehr dem Gast kaum Chancen. Konsequenter war die Heimelf, die in der 40. Minute durch Samtes Kaya den 1:0-Pausenstand besorgte. In der 55. Minute machte Moriba Kallon mit dem 2:0 alles klar.

Wurmberg – Conweiler/Schwann 0:1. Dominik Zenko machte mit seinem Siegtreffer in der 19. Minute die Sorgenfalten beim TSV Wurmberg noch größer. Wurmberg kann man eine kämpferisch starke Leistung bescheinigen, Manko bleibt freilich nach wie vor das Toreschießen. Bei einem Lattenknaller hatten die Gastgeber Pech, zweimal reagierte Coaschwas Keeper Marcus Seel bärenstark.

Singen – Kickers Pforzheim 2:4. Für Singen wurde es nichts mit dem Befreiungsschlag. Kickers-Torjäger Barkin Saytas brachte den Gast zur Pause mit 2:0 nach vorn. Kim Kakuwka machte den Germanen mit dem 1:2 in der 55. Minute noch einmal Hoffnung, doch nach dem Elfmetertreffer von Francesco Grifo (62.) und einem Treffer von Enes Kare (70.) waren die Fronten geklärt. In der 73. Minute verkürzte Baguvan Kubilay für die Germanen zum 2:4.

Dietlingen – Wildbad 2:5. Mit vier Treffern beendet Gergely Trizna die schwarze Serie des FV Wildbad. Dass der Dreier den Badstädtern die Liga doch noch retten kann, ist eher unwahrscheinlich. In einer furiosen ersten Spielhälfte legte Wildbad mit drei Toren von Trizna und einem Treffer von Felix Reule bis zur Pause mit 4:0 vor. Nach dem 1:4 durch Thomas Ernst (55.), stellte Trzina (65.) den alten Abstand her, ehe Sammy Markowis in der 73. Minute noch einmal für Dietlingen traf.

Öschelbronn – Bauschlott 2:1. In dem Schlüsselspiel um den Ligaerhalt legte Bauschlott bereits in der Anfangsminute durch Michael Reich vor. Nach dem Wechsel präsentierte sich Öschelbronn dann wie ausgewechselt. Giuseppe Grifo markierte bereits in der 47. Minute den Ausgleich, in der 51. Minute durfte sich Elvis Orsolic zum Öschelbronner Siegtreffer gratulieren lassen.

Hamberg – Weiler 7:0. Nach starken Vorstellungen in den letzten Spieltagen bekam der TSV Weiler bei den Hamberger Alemannen diesmal eine rechte Lektion. Silas Kusterer (2), Daniel Kaiser, Markus Brasch (Elfmeter) sowie Tim Schöninger hatten bereits bis zur Pause für klare Verhältnisse gesorgt. Nach der Pause steckte Hamberg etwas zurück, trotzdem markierten Kusterer und Schöninger mit einem Doppelschlag in der 63. und 65. Minute weitere Treffer. dg