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Bald soll hier die neue Tribüne im Stadion Brötzinger Tal stehen. Foto: Meyer
Bald soll hier die neue Tribüne im Stadion Brötzinger Tal stehen. Foto: Meyer
21.03.2019

Grünes Licht für restlichen Stadionausbau im Brötzinger Tal

Pforzheim. Schon oft haben sich Sportausschuss und Gemeinderat der Stadt mit Ausbau und Sanierung der Spielstätte des 1. CfR Pforzheim im Brötzinger Tal beschäftigt. Meist wurde lang und kontrovers diskutiert. Nun, da man sich auf der Zielgeraden befindet, geht alles überraschend schnell.

Innerhalb von sechs Minuten befürwortete der Sportausschuss unter Vorsitz von Bürgermeister Frank Fillbrunn am Donnerstag ohne Gegenstimme, bei zwei Enthaltungen, die Verwaltungsvorlage und damit die restlichen Maßnahmen für den Projektabschluss. Stadt und Verein hoffen, dass man zum Beginn der neuen Fußballsaison im August 2019 umziehen kann.

Wegen Baupreissteigerungen, diverser Umplanungen und neuer Problemstellungen auf der Baustelle drohte der Maßnahme vor dem Abschluss ein Defizit von rund 290.000 Euro. Dieses kann nicht durch weitere Einsparungen gedeckt werden, teilt die Verwaltung mit. Um das Projekt dennoch fristgerecht abzuschließen, schlägt die Verwaltung in Abstimmung mit dem CfR vor, auf den Neubau von Platz 2 (hinter Clubhaus und Tribüne) erst einmal zu verzichten. Es wird nur eine Notsanierung vorgenommen, um den Platz vielleicht doch für den Trainingsbetrieb nutzen zu können. Damit spart man 265.000 Euro. Dieses Geld wird für die Fertigstellung von Systemgebäude und Tribüne benötigt.

Mit dem Aufbau der Tribüne soll kommende Woche begonnen werden. Der Aufbau sollte schon in dieser Woche beginnen. Es müssen jedoch noch einige Nachjustierungen an den Fundamenten für die Stützen der Tribüne, die knapp 600 Zuschauer fasst, vorgenommen werden.

Das Funktionsgebäude ist im Rohbau fertig. Demnächst sollen Fenster und Türen eingebaut werden. Dann sollen zügig die Arbeiten für den Innenausbau vergeben werden.

Durch die neue Planung erhöht sich der Gesamtkostenrahmen für die Maßnahme laut Gemeinderatsvorlage auf 4,26 Millionen Euro. Durch Zuschüsse und Vorsteuerabzug kommt auf die Stadtkasse letztlich ein Gesamtaufwand von 3,74 Millionen Euro zu. Eine endgültige Entscheidung über den Abschluss der Maßnahme muss der Gemeinderat auf seiner Sitzung am 7. Mai fällen.