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Felix Kracht hoffen in Weinsberg auf den ersten Sieg der noch jungen Saison. PZ-Archiv, Becker 

HC Neuenbürg erkämpft sich Remis zum Ligastart

Neuenbürg/Fellbach. Die Handballer des HC Neuenbürg sind mit einem hart umkämpften und am Ende etwas glücklichen 26:26 (15:11)-Unentschieden beim SV Fellbach in die neue Oberliga-Saison gestartet.

Insbesondere in der ersten Halbzeit hatten die „Foxes“ mit der aggressiven Abwehr der Gastgeber ihre liebe Müh und Not. Die Angriffsbemühungen des HCN, wo schmerzlich das Fehlen des angeschlagenen Marco Langjahr vermisst wurde, blieben zumeist Stückwerk, oder endeten in leichten Ballverlusten. Einzig, Felix Kracht mit seinen Einzelaktionen sowie der überragende achtfache Torschütze Xaver Nitzke auf Rechtsaußen, sorgten mit ihren Treffern dafür, dass Fellbach nicht schon frühzeitig davonziehen konnte. Dennoch gelang es den Gastgebern, einen Vier-Tore-Vorsprung (15:11) mit in die Halbzeitpause zu nehmen.

Vorsprung verteidigt

Auch zu Beginn von Durchgang zwei bestimmte der über die gesamte Spielzeit kompakt agierende SVF das Geschehen, und konnte somit seinen Vorsprung (22:18) bis zur 43. Spielminute erfolgreich verteidigen.

Neuenbürgs Abwehr stand fortan etwas defensiver, was zur Folge hatte, dass der Innenblock mit Marius Angrick und Nils Pollmer einige Würfe entschärfen konnte. Hinzu kam, dass Neuzugang Tobias Krems im HCN-Gehäuse nun wesentlich besser im Spiel war und in der entscheidenden Phase sogar einen „Freien“ parierte.

Gepaart mit der sprichwörtlichen Kampfkraft der „Foxes“, holten diese nun Tor um Tor auf, und Xaver Nitzke blieb es in der 49. Minute vorbehalten, den Ausgleich zum 23:23 zu erzielen.

In der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse förmlich. Vier Minuten vor der Schlusssirene gingen die Gastgeber erneut mit 26:24 in Front, doch Timo Bäuerlein und der nervenstarke Jonas Kraus vom Siebenmeterpunkt sorgten für den abermaligen Ausgleich, den die Enztäler in den letzten Sekunden trotz zweifacher Unterzahl erfolgreich verteidigen konnten.

Für HCN-Co-Trainer Vedran Dozic, war es ein glücklicher Punktgewinn. „Wir brauchen noch einige Zeit, bis unser Angriffsspiel reibungslos funktioniert“, resümierte Dozic.