Pforzheim. In der Handball-Badenliga dürfte sich die vier Spieltage vor Saisonschluss mit drei Zähler Vorsprung führende SG Heddesheim die Meisterschaft und den Wiederaufstieg kaum noch nehmen lassen. Um Platz zwei, der zur Aufstiegsrelegation berechtigt, streiten sich mit der TSG Wiesloch, dem HC Neuenbürg und der SG Heidelsheim/Helmsheim noch drei Mannschaften.
Für den HC Neuenbürg, der als Aufsteiger eine ganz starke Saison spielt, gibt es also noch vier Endspiele; das erste am Sonntag beim HSV Hockenheim. Dass dies kein Honigschlecken wird, zeigt schon der knappe 28:27-Spielausgang im Vorrundenmatch auf dem Buchberg, das Timo Bäuerlein nach ausgeglichenem Spielverlauf erst in der Schlussminute für die Enztäler entschied. Der Schlüssel des Spiels in der Rennstadt wird wohl darin liegen, ob man Simon Gans, der in der Vorrunde zweistellig traf, diesmal an die Kette legt.
Die SG Pforzheim/Eutingen II muss zum alten Rivalen TSV Birkenau, bei dem, abgesehen vom Sieg über Neuenbürg, zuletzt die Luft dünn geworden war. Dabei gibt es mit dem alten Mitstreiter „Matze“ Conrad ein Wiedersehen.
In der Verbandsliga kann die TGS Pforzheim II nach drei Siegen in Folge das Heimspiel gegen den TSV Rot entspannt sehen. Es wird den Nordstädtern dennoch schwer fallen, sich für die 20:38-Klatsche von der Vorrunde zu revanchieren, weil die auf Platz zwei rangierenden Kurpfälzer noch alle Chancen auf den Wiederaufstieg haben. Für den TV Bretten gilt es beim Namensvetter in Eppelheim, achtbar über die Runden zu kommen.
In der Landesliga der Männer will der TV Ispringen, der kommende Saison einen neuen Trainer hat (siehe Bericht oben), bei der SG Stutensee/Weingarten II seine Erfolgsserie verlängern.
Ein Sieg in der Weingartener Walzbachhalle würde auch dem noch im Abstiegskampf stehenden HC Neuenbürg II entgegen kommen, der bei der SG Hambrücken/Weiher bei einem heimstarken Gastgeber antreten muss.
In der Verbandsliga der Frauen hat sich die SG Pforzheim/Eutingen mit der Niederlage gegen Heidelsheim/Helmsheim wieder in Zugzwang gesetzt. Beim vom Abstieg bedrohten BSC Mückenloch dürfte aber nichts anbrennen.
Aus der Landesliga der Frauen werden voraussichtlich doch nur zwei Mannschaften absteigen. Da der Abstieg von Schlusslicht Graben/Neudorf so gut wie sicher ist, wird dessen Begleiter wohl zwischen dem HC Neuenbürg und der SG Pforzheim/Eutingen II ermittelt werden.
Beide Teams haben am Sonntag schwere, aber nicht unlösbare, Auswärtsaufgaben zu bestreiten. Der HC Neuenbürg bei der als robust bekannten Vertretung des TV Ettlingenweier, die SG Pforzheim/Eutingen II bei der Karlsruher Spielgemeinschaft zwischen dem TSV Bulach und dem MTV Karlsruhe.

