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Fest entschlossen: Kamila Vyslouzilova will mit großen Schritten endlich den ersten Heimsieg für die HSG Pforzheim holen. Foto: Ripberger
Fest entschlossen: Kamila Vyslouzilova will mit großen Schritten endlich den ersten Heimsieg für die HSG Pforzheim holen. Foto: Ripberger
05.11.2015

HSG heiß auf ersten Heimsieg - TGS auswärts - SG erwartet Tabellenletzten

Während die Handballerinnen der HSG Pforzheim (3. Liga) und die Männer der SG Pforzheim/Eutingen (Oberliga) am Wochenende vor lösbaren Heimaufgaben stehen, hat Männer-Drittligist TGS Pforzheim bei der SG Nußloch eine harte Nuss zu knacken.

Im nordbadischen Duell bei der SG Nußloch ist gegen die TGS Pforzheim ein ganz enger Spielausgang zu erwarten. Denn vom Spielerpotenzial her dürften sich beide Teams ziemlich ebenbürtig sein. Und die Nußlocher Truppe von Trainer Christian Job hat in dieser Runde alle Heimspiele gewonnen. Der letztjährige Vizemeister hat auch den Schock der Verletzung von Spielmacher Frank Müller weggesteckt. Auf dieser Position hat man mit Kevin Bitz, der schon im Kader der Rhein-Neckar-Löwen brüllte, fast adäquaten Ersatz gefunden. Im Angriff stehen mit Pierre Freudl (mit 181 Toren in der vergangenen Spielzeit unter den Top Fünf der Liga), dem Griechen Erifopoulos, Max Schmitt und Michell Hildebrandt Akteure, die Spiele im Alleingang entscheiden können.

Mut macht den Pforzheimern, dass sie im März nach einer engen und torreichen Partie beim Vizemeister schon einmal beide Punkte entführten. Mut macht auch die jüngste Vorstellung in Großsachsen, wo die TGS in der Schlussphase Nervenstärke und Stehvermögen bewies.

In der Oberliga Baden-Württemberg empfängt die SG Pforzheim/Eutingen am Samstag mit der SG Heidelsheim/Helmsheim das Tabellenschlusslicht. Eine vermeintlich einfache Aufgabe, doch die SG ist gewarnt. Vergangene Saison unterlag man in Heidelsheim und tat sich im Heimspiel schwer.. Dennoch sollten die Punkte in der Bertha-Benz-Halle bleiben, denn nach der willensstarken Vorstellung gegen Deizisau hat die Truppe von Alexander Lipps auch beim Spitzenreiter Oftersheim/Schwetzingen trotz der Niederlage nicht enttäuscht.

Bei Frauen-Drittligist HSG TB/TG 88 Pforzheim hatte man trotz des schweren Startprogramms eine bessere Ausbeute als die aktuellen 4:8 Zähler erwartet. Aus der Hausaufgabe gegen den ESV Regensburg müssen am Samstagabend unbedingt beide Punkte und damit der erste Heimsieg her. Beim 31:33 in Gröbenzell war die HSG zuletzt stark verbessert aufgetreten. Dies gilt vor allem für den Angriff. Franziska Ramirez ließ erkennen, welches Potenzial in ihr steckt. Erstmals dem eigenen Publikum präsentiert sich auch die bisher verletzte Alexa Buck, die von der WSG Eningen/Pfullingen kam und mit ihrer Erfahrung den Rückraum und die Abwehr verstärken soll.