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Gegen die starke Abwehr von Dansenberg werden sich Patrick Zweigner (Mitte) und seine Mitspieler von der TGS Pforzheim ebenso reinhängen müssen wie hier im Spiel gegen Pfullingen. Foto: Becker, PZ-Archiv
Gegen die starke Abwehr von Dansenberg werden sich Patrick Zweigner (Mitte) und seine Mitspieler von der TGS Pforzheim ebenso reinhängen müssen wie hier im Spiel gegen Pfullingen. Foto: Becker, PZ-Archiv
11.04.2019

Handball 3. Liga: Für TGS Pforzheim geht es jetzt sogar um Platz zwei

Pforzheim. Auf der Zielgeraden der Saison hat Handball-Drittligist TGS Pforzheim zunächst mit der Bekanntgabe des neuen Trainerstabes um Chefcoach Michael Rost die Weichen für die Zukunft gestellt. Jetzt geht es unter dem scheidenden Trainer Andrej Klimovets darum, sich gut aus der Runde zu verabschieden. 7:1 Punkte aus den letzten vier Begegnungen sind eine gute Bilanz, alle fünf Heimspiele im Jahre 2019 wurden gewonnen. Dabei wurde sogar Meister HSG Konstanz besiegt. Damit sicherten sich die Wartberger bereits drei Spieltage vor Schluss die Qualifikation für den DHB-Pokal.

Mit einem Sieg am Samstag gegen den Tabellenzweiten TuS Dansenberg (19 Uhr, Bertha-Benz-Halle) können die Pforzheimer die Pfälzer sogar in der Tabelle überflügeln. Vor allem in den letzten beiden Spielen gegen Willstätt und bei Neuhausen/Filder legten die Wartberger mit furiosen Startphasen den Grundstein zu ihren Erfolgen. Basis war dabei die kompakte 6:0-Abwehr mit einem zuletzt baumstarken Zerberus Sebastian Ullrich, der bei Tempogegenstößen die schnellen Außen Marco Kikillus und Fabian Dykta, mit punktgenauen Zuspielen auf die Reise schickte. Im Angriffsspiel war vor allem der schnelle und wendige Yanez Kirschner als Spielmacher ein belebendes Element. Auch Patrick Zweigner und Maris Versakovs schlugen von den Halbpositionen im Rückraum beim Auftritt in Neuhausen kräftig zu

Hochkarätige TuS-Neuzugänge

Unter dem Ex-Hochdorfer Trainer Marco Sliwa wurde in den beiden letzten Spielrunden ausgerechnet in der Pfälzer Fußballhochburg Kaiserslautern eine Handballeuphorie entfacht. Dansenberg schaffte in der vergangenen Saison dank des Jugend-Nationalspielers Marc Eisel (SV Zweibrücken) und des Franzosen Lois Laurent im linken Rückraum als Neuzugänge in einer überzeugenden Rückrunde als Viertletzter gerade noch den Klassenerhalt. Danach investierte man dank eines potenten Hauptsponsors für diese Saison vor allem in hochkarätige Spieler wie den routinierten Keeper Kevin Klier vom Erstligisten TSG Friesenheim, Ex-Jugend-Nationalspieler Robin Egelhof und Kreisläufer Sebastian Bösing von der HSG Konstanz. Da ist das Ziel Aufstieg vorprogrammiert.

Seine Qualitäten hat Dansenberg vor allem in der hart verteidigenden Abwehr, hinter der mit Markus Seitz und Kevin Klier zwei Torwart-Riesen stehen, die im Schnitt lediglich 25 Gegentore zulassen. Damit haben die Pfälzer die beste Abwehr der Liga.