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In der Saison 2013/2014 spielte Roy James (rechts) im Trikot der Rhein Neckar Löwen noch gegen die TGS Pforzheim (links Sven Kaiser). Kommende Saison trägt James selbst das TGS-Trikot. Foto: Baumann/PZ-Archiv
In der Saison 2013/2014 spielte Roy James (rechts) im Trikot der Rhein Neckar Löwen noch gegen die TGS Pforzheim (links Sven Kaiser). Kommende Saison trägt James selbst das TGS-Trikot. Foto: Baumann/PZ-Archiv
13.02.2018

Handball: TGS Pforzheim meldet ersten Neuzugang

Pforzheim. Mit dem 22-jährigen Roy James vom Ligakonkurrenten TV Hochdorf gibt die TGS Pforzheim ihren ersten Neuzugang für die Saison 2018/19 bekannt.

Obwohl sein Vater viele Jahre als Fußballprofi und nigerianischer Nationalspieler aktiv war, zog Roy im Alter von 14 Jahren das Handballspiel vor, brach seine Zelte als Fußballer beim SV Waldhof Mannheim ab und zog ins Handballinternat der Rhein-Neckar Löwen. Zu Beginn der aktuellen Saison wechselte James nach neun Jahren bei den „Junglöwen“ in die Pfalz, um eine neue Herausforderung zu suchen.

Wolfgang Taafel freut sich, dass die erste Personalie für die kommende Saison geklärt ist. „Wir hatten vor zwei Monaten eine Liste mit Spielern erstellt, die zu uns passen würden und mit denen wir Kontakt aufnehmen wollten, um unsere Mannschaft in der kommenden Saison breiter aufzustellen. Auf diesem Zettel stand auch Roy“. Der 1,88 Meter große Spieler ist ein Allrounder, aus TGS-Sicht variabel auf nahezu allen Positionen einsetzbar, ähnlich wie Felipe Soteras-Merz, den das Team vor der Saison ziehen lassen musste.

„Wir können uns sehr gut vorstellen, dass Roy ein richtiger TGS-Herzblut-Handballer werden wird. Er ist ein unkomplizierter, offener Charakter, hat die notwendige Bescheidenheit und den Ehrgeiz, um sich weiter zu entwickeln und unsere TGS weniger ausrechenbar zu machen“, sagt Wolfgang Taafel. Als Spieler kenne man ihn ja schon seit Jahren: „Zu seinen Junglöwen-Zeiten standen wir auch schon des Öfteren gegen ihn auf der Platte. Sowohl als bissiger Abwehrspieler als auch als beweglicher und sprungstarker Angreifer machte er auf sich aufmerksam.“

Das Augenmerk bei der TGS gilt nun vorrangig der Suche nach einem spielstarken Linkshänder, um auf der rechten Rückraumposition breiter aufgestellt zu sein, zumal es nahe liegt, dass Filip Prsa nach seinem Kreuzbandriss in der kommenden Saison noch Anlaufschwierigkeiten haben wird. Prsa zählt neben Christopher Bregazzi zu den Langzeitverletzten im TGS-Kader, die für die gesamte Saison ausfallen. Aber auch Evgeni Prasolov und Torhüter Sebastian Ullrich stehen momentan auf der Liste mit Spielern, die lange ausfallen. Sind sie kommende Saison in der 3. Liga alle fit und kommen weitere Verstärkungen dazu, kann man dem Pforzheimer Team (aktuell Rang neun in der Tabelle, nur vier Zähler hinter Rang zwei) einiges zutrauen.