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Bereits beim letzten Aufeinandertreffen von VfB Stuttgart und Karlsruher SC im Wilparkstadion am 30.10.2016 sicherten zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei den Bereich vor dem Stadion.
Bereits beim letzten Aufeinandertreffen von VfB Stuttgart und Karlsruher SC im Wilparkstadion am 30.10.2016 sicherten zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei den Bereich vor dem Stadion. © Uli Deck/dpa
28.03.2017

Heimspiele des VfB Stuttgart: Polizei mit Hundertschaften und Wasserwerfern vor Ort

Stuttgart. Die beiden kommenden Heimspiele des VfB Stuttgart – unter anderem gegen den Karlsruher SC – könnten möglicherweise brisant werden. Deshalb kündigte die Polizei an, mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften für die Sicherheit der Fans zu sorgen und konsequent gegen Randalierer einzuschreiten.

Sowohl am Sonntag (02.04.2017) gegen die SG Dynamo Dresden und eine Woche später (09.04.2017) gegen den KSC, will sich die Polizei in und rund um die Mercedes-Benz-Arena positionieren. Neben mehreren Hundertschaften, darunter Einheiten aus benachbarten Bundesländern, werden auch Wasserwerfer nahe des Stadions bereit stehen.

„Erkenntnisse aus vergangenen Spielen geben Anlass zur Sorge, dass Chaoten unter anderem die Auseinandersetzung mit Angehörigen des gegnerischen Vereins suchen“, so die Polizei in einer Pressemitteilung. Deshalb haben die Bundespolizei und das Polizeipräsidium Stuttgart ein Sicherheitskonzept erarbeitet, um Störer frühzeitig zu erkennen und aus dem Verkehr ziehen zu können.

Schon seit Wochen arbeitet die Polizei in Stuttgart eng mit der Bundespolizei, den Rettungskräften und dem Sicherheitsdienst zusammen. Ziel ist es, den friedlichen Fans einen unbeschwerten Besuch der Fußballspiele zu ermöglichen. Gegen Randalierer und Chaoten werden die Einsatzkräfte konsequent einschreiten und sie, wenn nötig, in Gewahrsam nehmen, heißt es weiter in der Mitteilung der Polizei. Die Ordnungshüter appellieren bereits jetzt an alle Besucher, sich nicht mit Gewalttätern zu solidarisieren.

An beiden Einsatztagen will die Polizei auch auf Facebook und Twitter über das Geschehen informieren.