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Erfolgreich behauptet hat sich die GU-Türk. SV Pforzheim mit Mert Kizilarslan (links) im Pokal bereits gegen Mutschelbach mit Kai Kleinert. Folgt gegen Spielberg der nächste Streich?  Foto: Becker/PZ-Archiv 

Hohe Hürden im BFV-Pokal - Kreis Pforzheim noch mit drei Mannschaften vertreten

Pforzheim. Noch bevor für die meisten Amateurfußballer die Punktehatz in der neuen Saison beginnt, stehen die ersten Runden in den Pokalwettbewerben auf dem Programm. Im BFV-Pokal ist der Kreis Pforzheim im Achtelfinale noch mit drei Mannschaften vertreten – dem Oberligisten 1. CfR Pforzheim und den Kreisligisten GU-Türk. SV Pforzheim sowie FSV Buckenberg. Und im Fußballkreis steht die zweite Pokalrunde an. Dabei muss in beiden Wettbewerben der Großteil der Spiele vom Wochenende auf diesen Mittwoch vorgezogen werden, weil die beteiligten Clubs am Samstag und Sonntag bereits wieder in der Punkterunde gefordert sind.

Nach dem Ausscheiden des Regionalligisten FCA Walldorf und des Oberligsten FC Nöttingen zählt der CfR zusammen mit Drittligist Waldhof Mannheim und Oberligist 1. FC Bruchsal zu den Teams, denen man eine Finalteilnahme zutrauen kann. Aber im Brötzinger Tal ist man gut damit beraten, sich ausschließlich aufs Achtelfinale beim Verbandsligisten VfR Mannheim zu konzentrieren, der in den ersten drei Runden ohne Gegentor blieb und die Walldörfer ausschaltete.

Stark präsentiert haben sich bislang die beiden Pforzheimer Kreisligisten, die in Serie Landes- und Verbandsligisten ausgeschaltet haben. Die beiden Aufgaben an diesem Mittwoch aber haben es in sich. Auf die Buckenberger wartet mit dem FC Bruchsal, der bereits in Bilfingen siegreich geblieben war, eine mutmaßlich zu hohe Hürde. Aber der FSV hat ja nichts zu verlieren. Auch bei der GU scheint es, als sei Verbandsligist SV Spielberg als Gegner übermächtig. Aber das Pforzheimer Team von Gökhan Gökce hat einige Spieler mit reichlich Oberliga-Erfahrung in seinen Reihen. Und Verbandsligist ATSV Mutschelbach, der in Runde zwei beim Pforzheimer Kreisligisten den Kürzeren zog, war kaum wenige hoch eingeschätzt als Spielberg.

Kreisligisten im Kreispokal

Im Kreispokal sind zehn der 14 im Wettbewerb verbliebenen Vereine an diesem Mittwoch in Runde zwei gefordert. Ausnahmen sind die GU-Türk. SV und Buckenberg, die im BFV-Pokal spielen und ihre Kreispokalbegegnungen auf Ende August/Anfang September verlegen mussten – davon ist auch Hamberg betroffen. Der TSV Wurmberg-Neubärental ist am ersten Spieltag der Kreisliga am kommenden Sonntag spielfrei und muss sein Pokalspiel in Eisingen deshalb nicht vorziehen.

In den Mittwochspartien wird es mindestens zwei weitere Kreisligisten erwischen, denn mit Nußbaum – Conweiler/Schwann und Öschelbronn – Fatihspor Pforzheim gibt es zwei weitere direkte Duelle. Aber auch Kickers Pforzheim (in Ellmendingen) und Wilferdingen (in Zaisersweiher) stehen bei ambitionierten A-Ligisten vor hohen Hürden.