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Umringt von drei Ulmern versucht sich der Pforzheimer Luca Holstein (18) durchzusetzen, am Ende ohne Erfolg. Becker 

Im Heimspiel ohne Chance: Para-Sportclub Pforzheim bei BW-Meisterschaften Letzter

Pforzheim. Zum ersten Mal wurden die baden-württembergischen Meisterschaften im Rollstuhl-Basketball in Pforzheim ausgetragen. Bei diesem wichtigen Turnier nahmen neben dem Gastgeber, dem Para-Sportclub Pforzheim, noch der SKV Ravensburg, Pforzheims Oberliga-Konkurrent TSV Ellwangen sowie die Zweitligisten Sabres Ulm, RSKV Tübingen und SGK Rolling Chocolate Heidelberg teil.

Die Spiele gingen in der Ludwig-Erhard-Sporthalle in Pforzheim über die Bühne.

Gleich im ersten Spiel der Gruppenphase mussten die Pforzheimer gegen den klaren Favoriten aus Ulm antreten. Hier zeigte sich schnell, dass die Gäste aus Ulm zu den Turnierfavoriten zählen. Sie ließen das ganze Spiel über gegen stark kämpfende Pforzheimer nichts anbrennen. In den nächsten Spielen zeigte sich, dass die Pforzheimer Mannschaft sich nach dem Abgang von Center-Spieler Marc Reitenbach erst noch finden muss. Man verlor das Spiel und gleichzeitig die einzige verbliebene Chance, noch das Ticket für das Halbfinale zu buchen.

In Spiel um Platz fünf konnten die Pforzheimer erneut keine gute Leistung abrufen und verloren das Spiel erneut deutlich gegen die Ravensburger, somit war man das Schlusslicht des Turniers.

Nachdem sich in den Halbfinals Ulm gegen Tübingen und Heidelberg gegen Ellwangen durchsetzen konnten, waren diese Teams im Finale. Die Heidelberger konnten dann zum ersten Mal den Pokal für sich entscheiden, nachdem sie sich in einem hart umkämpften Spiel mit fünf Punkten Abstand durchsetzen konnten.