SG-Talent Bastian Meißner (am Ball) darf beim DHB vorspielen.
SG Pforzheim/Eutingen
Sport
Im Visier des DHB: SG-Talent Meißner zur Sichtung eingeladen
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Pforzheim. it Bastian Meißner (Jahrgang 2005) ist ein weiterer Spieler der Pforzheimer Talentschmiede im Visier des Deutschen Handballbundes. Der 16-Jährige wurde zu einer Sichtung des DHB eingeladen.

Im zarten Alter von sieben Jahren schnürte Bastian Meißner 2012 das erste Mal die Handballschuhe für die SG Pforzheim/Eutingen. Seitdem durchlief das Talent alle Jugenden bis zur B-Jugend, mit der er aktuell eigentlich in der BaWü-Oberliga auflaufen würde, wäre da nicht Corona.

Nach einer Verletzungspause im vergangenen Jahr greift der junge Remchinger wieder beschwerdefrei an die Harzkugel. Im Training der Landeskaderathleten sowie der A-Jugend-Bundesligamannschaft bereitet er sich auf den Sichtungslehrgang und die Rückkehr in den Spielbetrieb vor.

Erneut bestätigt dürfen sich seine langjährigen SG-Trainer Beate Lupus, Alexander Lipps und Alexander Bossert in ihrer Arbeit fühlen, gelingt es ihnen doch in jedem Jahrgang Talente zu schmieden, die sich deutschlandweit in den Blickpunkt spielen. „Was unser Jugendtrainer-Team Jahr für Jahr ganz ohne die Infrastruktur eines Nachwuchsleistungszentrums leistet, verdient mehr als nur Anerkennung“, sagt Jörg Lupus, der Präsident der SG. Bastian Meißner wurde nun vom DHB für einen Jugendsichtungslehrgang nominiert.

Der junge Handballer stammt aus einer handballbegeisterten Familie. Vater Ulf coacht die D-Jugend und ist als Mitglied der Jugendleitung sowie Hygienebeauftragter auch in der Verwaltung tätig. Mutter Cornelia gehört zum Corona-Testteam. Die Brüder Robin und Finn sowie die Schwester Tamia greifen ebenfalls zum harzigen Spielgerät. Die Bruchschäden, die es durch handballspielende Kinder im Hause Meißner gab, scheinen sich mit der Einladung von Bastian Meißner nun doch gelohnt zu haben.