Will gegen Feyenoord vollen Einsatz sehen: KSC-Coach Alois Schwartz. Foto: dpa
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KSC-Generalprobe gegen Feyenoord Rotterdam
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Karlsruhe. Nach einer Reihe von Testspielen in der Vorbereitung suchte der Fußball-Zweitligist Karlsruher SC für die Generalprobe vor dem Saisonstart in der kommenden Woche noch einen attraktiven Gegner. Sportdirektor Oliver Kreuzer wurde lange nicht fündig. Denn es sollte wieder ein Erstligist sein, an dem Trainer Alois Schwartz seine Mannschaft messen wollte. Deshalb wurde auch ein Trip ins benachbarte Ausland (Schweiz, Frankreich oder Belgien) in Betracht gezogen. Es wurde nun – eingefädelt von Kreuzer und Roy Makaay, die sich aus der Traditionsmannschaft des FC Bayern München kennen – Holland.

Der KSC fliegt am Freitag von Stuttgart aus nach Amsterdam und fährt dann weiter nach Rotterdam. Dort spielen die Blau-Weißen am Samstag (13 Uhr) gegen Feyenoord, wo der frühere Torjäger Makaay Stürmer-Trainer ist. Gespielt wird in einer kleinen Arena auf dem Trainingsgelände des niederländischen Ehrendivisionärs.

Am 12. Januar dieses Jahres, im Wintertrainingslager im spanischen Marbella, spielte der KSC schon einmal gegen Feyenoord und zog sich dabei mit einer 2:4-Niederlage achtbar aus der Affäre. Marvin Pourié und Burak Camoglu trafen damals für den späteren Aufsteiger.

Camuglu hat derzeit mit Adduktoren-Problemen zu kämpfen und wird vermutlich ebenso zuhause bleiben, wie die noch angeschlagenen Martin Röser (Sprunggelenk) und Manuel Stiefler (Oberschenkel). „Feyenoord ist im Vergleich zu unseren bisherigen Gegnern noch einmal eine Steigerung“, sagt Alois Schwartz. Der KSC-Coach möchte in Rotterdam sehen, „dass wir stabil in der Ordnung bleiben, gut gegen den Ball arbeiten und mutig nach vorne spielen.“ Nach dem Spiel machen sich die KSCler mit dem Mannschaftsbus auf den Heimweg.

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