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31.01.2016

KSC gelingt gegen Fürth die Generalprobe – Vorbereitung lässt hoffen

Fürth/Karlsruhe. Wenn der KSC in der am kommenden Sonntag beginnenden „Restrunde“ der Zweiten Liga das hält, was seine Testspielergebnisse versprechen, kann der Tabellenneunte vielleicht doch noch einmal in den Kampf um Platz drei eingreifen. Die Schützlinge von Trainer Markus Kauczinski absolvierten am Samstag ihr letztes Vorbereitungsspiel und gewannen ihre Generalprobe für den Neustart und 20. Spieltag beim Ligakonkurrenten Greuther Fürth mit 2:1 (0:0). Am Sonntag empfangen die Badener den FSV Frankfurt im Wildpark.

Die Tore zum vierten Sieg im fünften Test erzielten Mohamed Gouaida (52.) und Dimitrij Nazarov (72., Foulelfmeter). Marco Stiepermann hatte die Gastgeber in der 51. Minute in Führung geschossen.

„Das hätte auch andersrum ausgehen können“, sagte KSC-Sportdirektor Jens Todt. „Beide Mannschaften hatten ihre Chancen. Das war ein Spiel auf Augenhöhe, ein guter Test. Wir sind zufrieden.“

Markus Kauczinski bezeichnete die erste Halbzeit als „ausgeglichen – wir hatten gute Phasen, Fürth hatte gute Phasen“, mit zwei, drei guten Tormöglichkeiten auf beiden Seiten, und benotete die Leistung seiner Schützlinge vor der Pause mit „gut.“ Der zweite Spielabschnitt gefiel dem Karlsruher Cheftrainer jedoch nicht mehr: „Da hatte die Spielvereinigung ein Übergewicht.“

Nicht mit nach Fürth gefahren waren die angeschlagenen KSCler Erwin Hoffer (Sprunggelenk), Gaetan Krebs (Knie), Bjarne Thoelke (Oberschenkel) und Hiroki Yamada (Wade). „Das war in allen Fällen eine reine Vorsichtsmaßnahme“, erklärte Todt. „Wir gehen davon aus, dass dieses Quartett gegen Frankfurt einsatzfähig ist.“

Vor allem Gaetan Krebs ist gegen die Hessen ein Kandidat für die Startelf, die sich vermutlich nur unwesentlich von der unterscheiden wird, die Markus Kauczinski am Samstag im Stadion am Laubenweg auflaufen ließ. Mit großer Spannung wird die Entscheidung des KSC-Trainers erwartet, wer letztendlich das KSC-Tor hüten soll: René Vollath oder Dirk Orlishausen. Beide präsentierten sich in Fürth in guter Verfassung. Verständlicherweise hielt sich Kauczinski nicht nur diesbezüglich bedeckt, sondern auch, was die Feldspieler anbelangt.