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Dieser agn-Entwurf für den Vollumbau des Wildparkstadions Karlsruhe soll Wirklichkeit werden. 
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Nach 63 Jahren nahmen die Anhänger Anfang November nach dem Spiel gegen die Würzburger Kicker Abschied vom altehrwürdigen Wildparkstadion. 

KSC stellt Entwurf vor: So soll das neue Wildparkstadion aussehen

Karlsruhe. Lange haben die Fans des Fußballdrittligisten Karlsruher SC darauf gewartet. Jetzt gibt es - endlich - einen ersten Entwurf des neuen Wildparkstadions. Diesen präsentierten die Badener am Montagmorgen unter anderem auf ihren Social-Media-Kanälen.

So hieß es etwa auf Twitter, dass die Stadt am Morgen den Bauunternehmer BAM Sports GmbH vorgestellt und die letzten Verträge unterzeichnet habe.

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"Als Tochtergesellschaft der BAM Deutschland AG, einem der führenden deutschen Bauunternehmen, ist die BAM Sports GmbH ein starker Partner im Spezialsegment Stadien und Arenen", schreibt der KSC auf seiner Homepage. Und weiter: "Sie entwickeln und bauen streng wirtschaftlich orientierte, zugleich gestalterische und technisch ausgereifte Bauwerke. Darunter fallen beispielsweise Stadien wie die OPEL Arena in Mainz, das Rudolf-Harbig-Stadion in Dresden oder die WWK Arena in Augsburg sowie Arenen wie die SAP Arena in Mannheim und die MHP Arena in Ludwigsburg."

Gleichzeitig habe die Stadt Karlsruhe am Montagmorgen einen ersten Ausblick auf das neue Stadion gegeben. "Mit seiner zeitlosen Architektur soll das neue Stadion Tradition und Moderne verbinden", so der KSC. Das architektonische Konzept vereine alle funktionalen Bausteine des Veranstaltungsortes. Die weiße Arena erhebe sich über dem traditionsreichen grünen Wall im Karlsruher Wildpark. Das innovative Tragwerk aus Y-Stützen vereine die Aspekte der Ökonomie, Konstruktion und Ästhetik und gibt dem Bauwerk ein markantes, unverwechselbares Äußeres mit hohem Wiedererkennungswert.

Und weiter: "Der Entwurf nutzt die bestehende Topographie für die Geometrie der Tribünen. Auf diese Weise entsteht ein ruhiges und selbstverständlich wirkendes ,optisches' Ein-Rang-Stadion für über 34.000 Zuschauer. Die 30 Reihen aufwärts und 10 Reihen abwärts aus der zentralen umlaufenden Promenade bilden den zukünftigen Hexenkessel - die neue Heimat des KSC. Teilleistung des europaweiten Vergabeverfahrens war die architektonische Gestaltung und somit die Erarbeitung eines modernen Stadionentwurfs für den Standort Wildpark. Die architektonische Gestaltung der eingereichten Entwürfe wurde als eines von vier Wertungskriterien (weitere: Preis, Funktionalität und Ökologie & Nachhaltigkeit) bewertet. Die Wertung wurde im Rahmen von drei Sitzungen des Obergutachtergremiums erarbeitet in dem mit Ingo Wellenreuther, Holger Siegmund-Schultze und Fabian Herrmann als Geschäftsführer der KSC Betriebsgesellschaft Stadion mbH ebenso drei stimmberechtigte Vertreter des KSC teilnahmen. In den Sitzungen wurde neben der architektonischen Qualität ebenso die Adressbildung und Außenwirkung sowie die Innenraumgestaltung mit dem Ziel eines unverwechselbaren Stadions thematisiert, diskutiert und bewertet."

Darüber hinaus sei die Umsetzung der Fanwünsche, die bereits in den Vorgaben zur Erarbeitung (Funktionale Leistungsbeschreibung) der Entwürfe definiert wurden, geprüft worden. So wurde beispielsweise ein enges Stadion, in dem die Tribünen an das Spielfeld rücken sowie steile Tribünen vorgegeben.

"Das neue Stadion vereint durch seine moderne und unverwechselbare Architektur sowie die Integration in den Wildpark und einen Teil des bestehenden Walls den altehrwürdigen Standort und die lange Tradition, aber auch die zukunftsweisende Ausrichtung des Vereins", so Fabian Herrmann, Geschäftsführer der KSC Betriebsgesellschaft Stadion mbH.

Am 22. November geht parallel zu einem öffentlichen Bürgerforum im Karlsruher Bürgerzentrum Südwerk um 18 Uhr zudem der neue Webauftritt des Eigenbetriebes Fußballstadion im Wildpark online, der unter anderem eine Webcam bieten wird. Auch der KSC gibt natürlich auf seinen Kanälen so oft wie möglich Einblicke in den Baufortschritt.