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Rudi Wimmer
Rudi Wimmer
19.01.2014

KSC-Rekordspieler Rudi Wimmer feiert seinen 70. Geburtstag

Karlsruhe/Pforzheim. Er ist immer noch der Rekordspieler des Karlsruher SC und wird es wohl noch lange bleiben. Von 1969 bis 1983 stand Rudolf „Rudi“ Wimmer in 449 Punkt- und Aufstiegsspielen für den badischen Traditionsverein im Fußballtor.

Er ist Ehrenspielführer und Ehrenmitglied des KSC. Am Montag feiert er im kleinen Kreis seinen 70. Geburtstag. Zu seiner sportlichen Vita zählt auch ein Engagement als Trainer beim VfR Pforzheim, den er 1992 in die Oberliga führte.

Wimmer wurde 1944 im mährischen Olmütz geboren und kam nach dem Krieg nach Hessen. Als Aktiver spielte der im Alter von 17 Jahren vom Mittelläufer zum Torhüter umfunktionierte Wimmer von 1963 bis 1969 bei den Offenbacher Kickers und stand 1965 dreimal im Aufgebot der deutschen B-Nationalmannschaft, bekam aber keinen Einsatz.

Beim KSC hatte Wimmer als einer der besten deutschen Torhüter seiner Zeit großen Anteil an den Aufstiegen in die Bundesliga 1975 und 1980. Den Lockrufen anderer Vereine erlag er nie.

1983 beendet Wimmer mit 39 seine beeindruckende Karriere. Von der Stadt Karlsruhe wurde er mit der Ehrenmedaille ausgezeichnet. Als Trainer war Rudi Wimmer nicht so erfolgreich wie als Spieler. Mit dem VfR Pforzheim (1990 bis 1992) schaffte er zwar im zweiten Jahr den Sprung von der Verbands- in die Oberliga, wurde dann aber kurz nach Saisonbeginn wegen Erfolglosigkeit entlassen, als die Mannschaft mit einem Punkt aus vier Spielen Tabellenletzter war.

Weitere Trainerstationen Wimmers waren die Jugend des KSC (1983 bis 1990), der Karlsruher FV und der FC Südstern Karlsruhe.