Pforzheim. „Nach zwei Auswärtssiegen wollen wir am Sonntag gegen den VfL Waiblingen auch die ersten Heimpunkte holen, denn mit 6:2-Punkten fährt sich die Woche darauf natürlich leichter zum T Großsachen“, gibt sich TGS-Coach Florian Taafel vor dem Spiel in der Handball-Oberliga gegen den Aufsteiger aus dem Remstal (Spielbeginn 17 Uhr in der Bertha-Benz-Halle) mutig und optimistisch.
Dass mit den Waiblingern kein unerfahrener Aufsteiger aufkreuzt, wissen die Pforzheimer, denn mit den Prasolov-Brüdern, Lukas Baumgarten, Axel Steffens und Keeper Sebastian Rica-Kovac hat der Gegner Akteure in seinen Reihen, die Erfahrung aus der dritten, teilweise sogar aus der ersten und zweiten Bundesliga mit-bringen.
Erfahrene Abwehr
Besonders freut man sich bei den Nordstädtern mit Evgeni Prasolov „einen Freund“, der auch über zwei Spielrunden den Dress der Wartberger getragen hat, wieder einmal begrüßen zu dürfen. Dass die Waiblinger ihre Qualitäten vor allem in einer erfahrenen Abwehr stecken haben, ist kein Geheimnis. „Viele Chancen auslassen“, so Taafel, „darf man gegen diesen Gegner nicht“.
Besonders schwer werden wird es, den Gästeblock dann zu überwinden „wenn er steht“. Das bedeutet als Strategie am Sonntag ein hohes Tempo zu gehen, den Gegner in der Rückwärtsbewegung zu stellen – ein Auftrag, der vor allem an die Außen in den Reihen der Wartberger geht. Was die Aufstellung betrifft, wird Taafel wohl dieselbe Mannschaft wie zuletzt beim TV Weilstetten aufs Parkett schicken können, zuzüglich Christopher Bregazzi, der in Balingen erkrankt passen musste.

