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Nur auf Kleinsteinbach/Singens Kapitän Ilija Rajkovaca war Verlass. Becker
Nur auf Kleinsteinbach/Singens Kapitän Ilija Rajkovaca war Verlass. Becker
28.11.2017

Kleinsteinbach/Singen verliert Oberliga-Duell gegen Birkmannsweiler

Während Kleinsteinbach/Singens Männer in der Tischtennis-Oberliga Baden-Württemberg gegen den Spitzenreiter aus Birkmannsweiler ohne Chance waren, musste sich der TTC Dietlingen im Verfolgerduell der Verbandsliga dem TSV Karlsdorf trotz ansprechender Leistung geschlagen geben.

TTG Kleinsteinbach/Singen - VfR Birkmannsweiler 1:9. Nachdem die Equipe aus dem Rems-Murr-Kreis alle drei Doppel zu ihren Gunsten entschieden hatte, ließen Peng Gao, Roman Zavoral, Georgy Teliysky sowie Thomas Ogunrinde auch in den ersten vier Einzeln nichts anbrennen, bevor Kapitän Ilija Rajkovaca gegen Sahin Yildiz die Oberhand behielt und den Siegeszug der Gäste aus Birkmannsweiler zunächst einmal stoppte. Daraufhin stand Andreas Galic dicht vor dem zweiten Erfolgserlebnis der TTG-Mannschaft. Allerdings vergab er im vierten Satz dann zwei Matchbälle, so dass Birkmannsweilers Thorsten Schiek in der Lage war, den Spieß doch noch umzudrehen und auf 1:8 zu stellen. Den Sack endgültig zu machte schließlich der starke Gao. „Wir werden den Kopf jetzt nicht in den Sand stecken“, so Rajkovaca nach der zu erwartenden Niederlage, „und alles daransetzen, nun in Neckarbischofsheim etwas mitzunehmen“.

TTC Dietlingen – TSV Karlsdorf 6:9. Obwohl die Hausherren in zwei von drei Doppeln den Kürzeren gezogen hatten, ließen sie sich nicht aus dem Konzept bringen. Im Gegenteil: Denis Mujdrica glich aus, ehe Zvonko Marinovic den Polen Rafal Laszczynski entzauberte und den TTC auf Kurs brachte. Daran änderten auch die beiden Spielverluste von Oliver Virk und Andreas Bechtum nichts, verteidigten Jonathan Rosenow sowie Andreas Weber mit Siegen über Andreas Müller und Torsten Schlindwein doch Dietlingens knappen Vorsprung. Als Mujdrica sogar auf 6:4 erhöhte, schien der Tabellennachbar angezählt. Doch Karlsdorfs Asse kämpften und schlugen durch Klevenz, Müller sowie Philipp zurück, bevor Abwehrkünstler Schlindwein und der blendend aufgelegte Kiefer im hinteren Paarkreuz den dort sonst so erfolgsverwöhnten Gastgebern vollends den Zahn zogen. „Die Liga ist extrem ausgeglichen. Da sind es letztlich Kleinigkeiten, die entscheiden“, weiß Dietlingens Kapitän Virk. aj