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Das Team aus Weiler bot viel zu wenig, so konnte sich Bauschlott (in Blau) mit dem zweifachen Torschützen Alfons Polumbo (verdeckt) über einen lockeren 3:1-Erfolg freuen. Foto: Ripberger

Kreisliga: SV Büchenbronn bringt ein Auswärtssieg dem Titel noch ein Stückchen näher

In der Fußball Kreisliga Pforzheim hat der SV Büchenbronn mit einem Sieg bei den Wilferdinger Alemannen einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft gemacht. Der FC Ispringen, der mit einem 2:0 über den TSV Wimsheim den einzigen Heimsieg des Spieltages meldet, ist wieder der hartnäckigste Verfolger.

Lange Gesichter beim Anhang des FV Öschelbronn, der mit einem 2:3 gegen Fatihspor Pforzheim erneut wertvolles Terrain verspielte. Der FV Langenalb wurde mit einem 1:1-Remis im Lokalderby mit der Spvgg Conweiler/Schwann zwar die Rote Laterne an den TSV Wimsheim los, der notwendige Befreiungsschlag gelang aber nicht.

Wilferdingen – Büchenbronn 2:3. In einer Begegnung auf hohem Niveau legte Büchenbronn in der 26. Minute durch Okan Unat vor. Derselbe Akteur markierte fast mit dem Pausenpfiff das 0:2. Mit dem Anschlusstreffer in der 49. Minute machte Simon Hartmann den Alemannen wieder Mut und nach dem Ausgleichstreffer von Marc Mierezek in der 59. Minute schien Wilferdingen dem Siegtreffer sogar näher. Diesen markierte allerdings der Spitzenreiter in der 66. Minute durch Ignacio Scozzari.

Weiler – Bauschlott 1:3. Eine ganz schwache Vorstellung des TSV Weiler, der nach dem schnellen Gästetreffer in der 2. Minute durch Alfons Polumbo keinen Widerstand leistete. Bauschlott genügte eine durchschnittliche Leistung, um mit einem weiteren Treffer von Palumbo in der 37. und dem 3:0 durch Lorenzo Appolonia in der 48. Minute frühzeitig die Fronten zu klären. In der 80. Minute glückte Weilers Colin Ölschläger der Ehrentreffer.

Wurmberg – GU-Türk.SV Pforzheim 3:3. Wurmberg legte bereits in der zweiten Minute durch Lucca Grau vor, danach bestimmte die GU das Geschehen und glich in der 37. Minute durch Ferman Erdogan hoch verdient aus. Nach einem Eigentor der Gäste ging Wurmberg mit einem 2:1 in die Pause. Marcello Campisi (55.) sowie Erdogan (63.) Minute drehten die Führung, ehe Julius Heel für den 3:3-Ausgleich sorgte. Nach einer Ampelkarte gegen den Gast gaben sich beide Seiten mit dem Remis zufrieden.

Wildbad – Singen 0:2. Germania Singen muss sich für den Sieg bei Keeper Alexander Schledewitz bedanken. Er bewahrte die Germanen in der 80. Minute bei einem Elfmeter von Waldemar Schmidt vor dem Ausgleich und parierte auch noch den Nachschuss. In einem Spiel mit Chancen auf beiden Seiten war Singen in der 35. Minute durch Zilly in Front gegangen. Als die Badstädter in der Schlussphase voll auf Offensive setzten, nutze dies Singens Böhringer fürs 0:2.

Öschelbronn – Fatihspor Pforzheim 2:3. Die Begegnung begann für Öschelbronn mit dem Führungstreffer durch Francesco Grifo (5. Minute) nach Maß, doch bereits zwei Minuten später glich Samet Uzun per Elfmeter aus. Nachdem Fatihspor durch Uzun nach einer halben Stunde aus abseitsverdächtiger Position in Front ging, kickten sich die Gäste den 2:2-Pausenstand selbst ins Netz. In der 80. Minute machte Uzun mit dem zweiten, erneut umstrittenen, Elfer Fatihspor zum Sieger.

Ispringen – Wimsheim 2:0. Da Wimsheim sehr defensiv agierte, vermochte Ispringens Anhang lange keine klaren Chancen zu registrieren. Bei zwei guten Möglichkeiten der Gäste musste Ispringens Keeper Glöckner sogar alles aufbieten, um seine Farben vor dem Rückstand zu bewahren. In der 75. Minute fand dann ein Weitschuss von Dennis Szweda den Weg ins Tor. Als Wimsheim alles nach vorne warf, nutzte dies Kai Müller in der vierten Minute der Nachspielzeit für die endgültige Entscheidung.

Langenalb – Conweiler/Schwann 1:1. Eine Punkteteilung, die nach den gezeigten Leistungen und den sich bietenden Chancen in Ordnung geht, die aber vor allem Langenalb nicht weiter bringt. Die spielerisch einen Tick besseren Gäste legten kurz vor dem Seitenwechsel durch Velte vor. In der 48. Minute markierte Ernst für Langenalb den Ausgleich. Um das Lokalderby für sich zu entscheiden, riskierten allerdings beide Seiten zu wenig.