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Viele neue Gesichter bei den Sportfreunden aus Feldrennach; hinten von links: Trainer Jens Wolfinger, Alexander Lang, Kenny Klumpp, Christian Hamberger, Anthony Le Falher, Frederik Kosalla (Spielausschuss), Marco Mössner, Roger Essig; vorne von links: Luc Weinbrecht, Lars Reichert, Jan Wolfinger (Torhüter), Tunami Sanyang und Ugur Kaylan. Es fehlen Philip Welker und Marvin Kern.   J. Keller
Viele neue Gesichter bei den Sportfreunden aus Feldrennach; hinten von links: Trainer Jens Wolfinger, Alexander Lang, Kenny Klumpp, Christian Hamberger, Anthony Le Falher, Frederik Kosalla (Spielausschuss), Marco Mössner, Roger Essig; vorne von links: Luc Weinbrecht, Lars Reichert, Jan Wolfinger (Torhüter), Tunami Sanyang und Ugur Kaylan. Es fehlen Philip Welker und Marvin Kern. J. Keller
07.08.2015

Landesligist Feldrennach muss großen Umbruch im Team bewältigen

In Feldrennach ticken die Uhren in Sachen Fußball anders. Wenig Geld und die Platzpro-blematik machen den Sportfreunden immer wieder zu schaffen. Dennoch weiß das Team gut damit umzugehen – immerhin hat es in der vergangenen Saison den Klassenerhalt in der Landesliga mit Bravour gemeistert.

Doch das ist längst Vergangenheit. Mittlerweile sind neue Hürden dazugekommen. Ganze 13 Spieler haben den Verein verlassen. 15 neue Kicker sind dazugestoßen. Ein krasser Umbruch, der den neuen Trainer Jens Wolfinger vor eine schwere Aufgabe stellt. „Wir wollen das Bestmögliche aus der Situation mache. Es wird sehr schwierig diesen Umbruch zu bewältigen, aber wir sind guter Dinge, dass wir das schaffen werden“, sagt der 40-Jährige, der den langjährigen Coach Adnan Akyüz beerbt. Besonders gerne hätte Wolfinger die Erfolgsgaranten aus der vergangenen Saison Metin Koc (TSV Grunbach), Cemal Durmus (Kickers Pforzheim) und Kazim Murati (1. CfR Pforzheim) behalten. Doch Trübsal blasen will er deswegen nicht. „Wir haben einige talentierte Spieler dazubekommen. Mit Anthony Le Falher (SV Langensteinbach) oder Ugur Kaylan (FC Fackel Karlsruhe) kommen zudem erfahrene Kicker hinzu, die unser Team weiterbringen werden“, sagt der Trainer, der zuletzt Spielleiter bei den Sportfreunden war. In dieser Saison wird er von Stürmer Marco Mössner und Kapitän Alexander Lang assistiert.

Das Saisonziel dürfte angesichts der neuen Personalsituation klar sein: Jens Wolfinger hofft auf den Klassenerhalt. „Die Landesliga ist für die jungen Spieler eine große Herausforderung. Die Spieler sind hier sehr abgewichst und clever. Da müssen die Jungs schnell lernen“, sagt der 40-Jährige. „Zu viele Leistungsträger sollten nicht ausfallen. Das könnte die Mannschaft zu sehr schwächen“, ergänzt Wolfinger.

Hoffnung auf den Klassenverbleib macht die große Heimstärke der Sportfreunde. 25 von 28 Punkten holte das Team in der vergangenen Saison auf dem eigenen Sportplatz, der besonders im Herbst und Winter größtenteils in einem sehr schlechten Zustand ist. Viele Teams kämen damit gar nicht klar, berichtet Trainer Wolfinger. „Wir haben leider nur einen Fußballplatz zur Verfügung und können zum Trainieren nicht ausweichen. Der Platz kann aber auch zum Vorteil für uns werden“, fügt er hinzu. Dementsprechend hätten spielstarke Mannschaft wie Espanyol Karlsruhe oder ATSV Mutschelbach große Probleme auf dem extrem tiefen Geläuf in Feldrennach.

Das 2000-Seelendorf will auch in der darauffolgenden Saison wieder Landesliga spielen. Dafür sollen im Abstiegskampf die Mannschaften FC Ersingen, PS Karlsruhe und FC Östringen auf die Ränge verwiesen werden.