Das deutsche Länderspiel gegen Saudi-Arabien war am Freitagabend auf dem Holzhof nur Nebensache. Viel mehr als dem Testkick fieberten die Spieler und Fans des 1. CfR Pforzheim dort der Auslosung der ersten Runde des DFB-Pokals entgegen. PZ-news war mit der Kamera live dabei, als Bayer Leverkusen gezogen wurde.
Das war spannend. Und die Spannung zog sich. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis der CfR angezeigt wurde. Zuvor gab es im Holzhof immer dann Jubel, wenn andere Teams unterklassige und damit langweilige Gegner zugelost bekamen. Drochtersen/Assel schnappte dann den FC Bayern München weg. Doch noch gab es Hochkaräter für den CfR im Topf.
Als die Moderatorin von der "Zielgeraden" für die Auslosung sprach, wagte PZ-Redakteur Simon Walter vor der Facebook-Livekamera die Frage, ob denn überhaupt eine CfR-Kugel im Topf sei. Und das Warten ging weiter. Dann war der SC Freiburg weg. Und danach der Karlsruher SC.
Die Anspannung im Holzhof-Zelt wuchs, auch wenn der VfB Stuttgart abging. Dann wurde das vorletzte Spiel ausgelost. Der 1. CfR Pforzheim wurde gezogen. Es waren noch der DFB-Pokalsieger Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen übrig. Am Ende muss man jetzt Leverkusen schlagen, um noch einmal eine Chance auf München oder Dortmund zu haben.
Im Live-Interview nach der Ziehung wünschte sich CfR-Trainer Gökhan Gökce ein Pokalspiel auf dem Holzhof. Hier wären die Chancen größer, gegen Leverkusen etwas zu erreichen. Ob das möglich sein wird, erscheint angesichts der DFB-Auflagen allerdings fraglich.
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Die Kugel des 1. CfR Pforzheim lag in Topf 2 - gemeinsam mit allen anderen Amateurvereinen, allen qualifizierten Clubs der dritten Liga (also auch dem KSC) und den vier Teams, die in der abgelaufenen Zweitligasaison am schlechtesten abgeschnitten hatten (Greuther Fürth, Erzgebirge Aue, Eintracht Braunschweig und 1. FC Kaiserslautern).
In Topf 1 lagen die möglichen Gegner des CfR: Das waren alle Erstligisten und die 14 bestplatzierten Zweitligisten.


