Ulm. Den vorläufig wichtigsten Wettkampf ihres Lebens machte Luisa Rupp vom SV Büchenbronn bei den Deutschen Meisterschaften der Leichtathleten in Ulm. Und auf großer Bühne im Ulmer Donaustadion sorgte die jüngste im Wettbewerb für einen Paukenschlag.
Luisa Rupp ging mit der geringsten Vorleistung in den Dreisprung-Wettkampf. Bis dahin standen bei ihr 11,60 Meter zu Buche. Ihr oberstes Ziel war es, den Vorkampf zu überstehen. Erstmals sprang sie im Donaustadion vom 11-Meter-Balken. Bereits im ersten Versuch gelangen ihr 11,83 Meter und damit der Einzug in den Endkampf. Im vierten Versuch gelang Rupp dann der Paukenschlag. Ohne das Absprungbrett zu treffen, sprang sie 12,04 Meter und lag nur sechs Zentimeter zurück auf dem Silberrang. Die Konkurrenz konterte jedoch im fünften Versuch, so dass der siebte Platz an die Jüngste im Feld ging. Luisa Rupp verbesserte nicht nur ihre eigenen Kreisrekorde der U18 und U20, sondern hält nun auch den Kreisrekord der Frauen. Diesen Rekord hielt bis dato 19 Jahre lang Irina Herzog (LC 80 Pforzheim) mit 11,96 Meter.
Mit Tim David Schröck von der TSG Niefern ging über die die 400 m Hürden ein weiterer Vertreter des Kreises Pforzheim an den Start. In seinem Vorlauf wurde Schröck mit 54,69 Sekunden Dritter und qualifizierte sich für das Finale der besten Acht. Seine Bestzeit beim BW-Titelgewinn lag bei 56,30 Sekunden. In einem sehr schnellen Endlauf konnte Schröck nicht mithalten und belegte den achten Platz.
Pech hatte Nina Schreiner vom SV Büchenbronn. In ihrem Vorlauf über 100 m Hürden stand nicht nur die Konkurrenz im Weg. In guter Position liegend streifte sie die vorletzte Hürde, strauchelte und trat dann unabwendbar in die letzte Hürde. Die Zeit von 15,10 Sekunden reichte nicht für das Weiterkommen in den Zwischenlauf.

