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Karlsruher SC

Nach 63 Jahren nahmen die Anhänger am Samstag nach dem Spiel gegen die Würzburger Kicker Abschied vom altehrwürdigen Wildparkstadion.
Nach 63 Jahren nahmen die Anhänger am Samstag nach dem Spiel gegen die Würzburger Kicker Abschied vom altehrwürdigen Wildparkstadion. © Walter
07.11.2018

Nach Pyro-Show zum Abschied vom Wildparkstadion: DFB ermittelt gegen KSC

Karlsruhe. Laut dem Portal liga3-online.de ermittelt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) gegen den Karlsruher SC wegen der Pyro-Show am Samstag. Der Verein dürfte nicht ungeschoren davon kommen, obwohl der Einsatz der Pyrotechnik diesmal einem guten Zweck dienen sollte. 

Nach 63 Jahren nahmen die Anhänger am Samstag nach dem Spiel gegen die Würzburger Kicker Abschied vom altehrwürdigen Wildparkstadion, das ab diesem Montag bis zum Jahr 2022 umgebaut wird. Zur Feier des Tages hatte der KSC die Würzburger Kickers mit 2:1 (1:0) bezwungen. Doch die Pyroshow könnte ein Nachspiel haben. "Wie der DFB auf Anfrage von liga3-online.de mitteilte, hat der Kontrollausschuss am Mittwoch ein Ermittlungsverfahren gegen den KSC eingeleitet", heißt es auf dem Portal.

Auch der Karlsruher SC bestätigte in einer Mitteilung am Mittwochnachmittag: "Im Laufe des heutigen Tages wurde der Karlsruher SC vom DFB um eine Stellungnahme zum Meisterschaftsspiel zwischen dem KSC und dem FC Würzburger Kickers gebeten. Hierzu informiert der KSC: Die Veranstaltung des Meisterschaftsspiels des KSC gegen die Würzburger Kickers am vergangenen Samstag wurde nach der Pressekonferenz mit einer Durchsage des Stadionsprechers formal und ordnungsgemäß beendet. Danach fand im Wildparkstadion eine neue Veranstaltung „Abschied Wildparkstadion“ statt. Diese Veranstaltung war eine separate Veranstaltung. Veranstalter war der Verein „Supporters Karlsruhe 1986 e.V.“. Zu dieser wurde zwischen den „Supporters Karlsruhe 1986 e.V.“ und den Behörden Branddirektion, Polizei, Bauordnungsamt, Ordnungs- und Bürgeramt sowie dem städtischen Eigenbetrieb Fußballstadion im Wildpark behördliches Einvernehmen hergestellt und alle erforderlichen Genehmigungen erteilt."