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Nur Augen für den Ball haben in dieser Szene der Pforzheimer Benjamin Sailer (rechts) und Chris Loser vom Göppinger SV. Mit den Stuttgarter Kickers wartet auf den CfR nun der nächste Oberliga-Hochkaräter.  Foto: PZ-Archiv/Becker 

Nächster Hochkaräter: 1. CfR Pforzheim erwartet Topfavorit Stuttgarter Kickers

Pforzheim. Die Leistungen stimmen, die Punktausbeute ist verbesserungswürdig: Der 1. CfR Pforzheim hat in den drei Spielen, seit Fatih Ceylan als Trainer das Sagen hat, in der Fußball-Oberliga in drei Spielen fünf Punkte geholt. Dem Sieg gegen Bissingen folgten zwei torlose Unentschieden beim SV Sandhausen II und daheim gegen Göppingen. Beide Spiele hätte man gewinnen können, im Falle der Sandhausen-Partie sogar gewinnen müssen. Doch die mangelhafte Chancenauswertung machte dem Team einen Strich durch die Rechnung.

Göppingen kam am vergangenen Wochenende als Tabellenführer mit optimaler Punktausbeute auf dem Holzhof, war am Ende mit dem einen Punkt beim 0:0 wohl hochzufrieden. Jetzt wartet im Stadion an der Enz die nächste hohe Hürde auf Pforzheims Fußballer, denn mit dem SV Kickers Stuttgart gastiert um 14,.00 Uhr am Samstag eine Mannschaft beim CfR, die vor der Runde neben dem VfB Stuttgart II als der große Titelkandidat gehandelt wurde. Nach vier Spielen stehen aber nur sieben Punkte und Platz drei zu Buche. Eine Bilanz, die verbesserungswürdig ist.

Für Fatih Ceylan sind die Kickers immer noch einer der großen Favoriten für die laufende Saison. „Es ist nicht wichtig, wo sie jetzt stehen. Wichtig ist nur, wo sie am Saisonende stehen“, sagt Pforzheims Trainer, der im Erfolgsfalle gerne mit unveränderter 4-4-2-Formation spielen lässt. Das geht nun aber nicht, weil Lukas Turci, der am vergangenen Wochenende noch in der Startformation gestanden hatte, einen Schlag aufs Knie bekommen hat. Ceylan rechnet beim Mittelfeldspieler mit zwei bis vier Wochen Pause. Ersetzen könnte den Brasilianer dessen Landsmann Joao Tardelli, der sich wieder fit gemeldet hat.

In der Spitze agierte zuletzt vorwiegend Fabian Czaker an der Seite von Stanley Ratifo. Aber auch der Neuzugang aus Hollenbach ist für das Wochenende wegen muskulärer Probleme in der Wade fraglich. An seiner Stelle könnte mit Andre Redekop ein weiterer Neuzugang von der Außenbahn in die Spitze rücken. Möglich wäre aber auch ein Fünfermittelfeld, davor nur ein nomineller Angreifer. „Da müssen wir einfach noch mal schauen, was passt“, sagt Fatih Ceylan.

Pforzheims Trainer weiß um die Schwere der Aufgabe. „Wir haben Respekt vor den Kickers, wie vor jedem anderen Gegner auch. Aber wir spielen unseren Fußball. Und dann schauen wir einfach mal, was rauskommt.“