Pforzheim. Mit der in der Bundesliga der männlichen A-Jugend auflaufenden SG Pforzheim/Eutingen und vier in der verbandsübergreifenden Oberliga Baden-Württemberg spielenden Jugendmannschaften sind Pforzheims Jugendhandballer in der neuen Saison so stark wie noch nie vertreten. Über die A-Jugend der SG Pforzheim/Eutingen, deren Spielplan mit Rundenstart am 27. September (Heimspiel gegen den HC Erlangen) seit dem vergangenen Wochenende feststeht, werden wir noch nächste Woche berichten.
Als Tabellenführer in der Badenliga beim Saisonabbruch auf dem besten Wege zum Landestitel hat sich die männliche A-Jugend der TGS Pforzheim für die in dieser Saison neu gebildete Oberliga Baden-Württemberg qualifiziert. Damit haben die Wartberger, die in den letzten Jahren Eigengewächse wie Dykta, Salzseeler, Kautz, die Rost- und Malolepszy-Brüder in den Drittliga-Kader führten, den nächsten Schritt in der erfolgreichen Jugendarbeit gemacht.
Unter dem Trainerteam Jonathan Binder, Daniel Leskovic und Björn Seyfried gilt es sich nun in der neuen Liga zu etablieren. Mit Akteuren wie Paul Bardon (TV Sulzfeld), Lukas Sauer (Herrenberg) sowie Elia Sandkühler von der Lokalkonkurrenz SG Pforzheim/Eutingen hat man sich hierzu externe Unterstützung geholt.
Nach dem Überwechseln des Großteils der Mannschaft in die A-Jugend ist Alexander Bossert mit Assistenz von Dominik Mohrlok und Manuel Patruzzi bei der SG Pforzheim/Eutingen dabei aus den verbliebenen B-Jugendlichen, Akteuren aus der C-Jugend und vier externen Zugängen wieder eine schlagkräftige B-Jugend in der BW-Oberliga zu bilden. Als Meisterschaftsanwärter sieht Bossert wieder die Rhein-Neckar Löwen. Gestützt auf Spieler, wie Torsten Anselm, der mittlerweile im Notizbuch der DHB-Trainer steht, will man aber auch in diesem Jahr wieder vorne mitmischen.
Bei der weiblichen Jugend ist es dem Trainerstab der TG 88 Pforzheim um Meike und Sven Sigloch erstmals gelungen, sich sowohl bei der weiblichen A- als auch B-Jugend für die Oberliga zu qualifizieren. Dort warten auf die 88erinnen nicht nur weite Anreisen (Allensbach oder auch Freiburg), sondern auch erfahrene Gegner.
Für die Pforzheimerinnen heißt die Zielsetzung, sich weiter zu entwickeln und „die Gegner kräftig zu ärgern“. Etwas Probleme gab es auf der Torfrau-Position. Claire Bäcker fällt nach einer Schulteroperation längere Zeit aus, für sie hat man Lotte Märkle von der TS Ottersweier verpflichtet, diese bringt mit Maren Stortz auch noch eine Rückraumspielerin mit.

