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Fels in der Innenverteidigung von Borussia Dortmund. Mit dem BVB holte Neven Subotic (im Duell mit Hannovers Edgar Prib) zwei deutsche Meisterschaften und wurde einmal Pokalsieger.   Foto: picture alliance / dpa | Bernd Thissen

Neven Subotic im PZ-Interview über seine Verbindung in die PZ-Region, den Ukraine-Krieg, Integration und ein mögliches Karriere-Ende

Neven Subotic hat in seinem Leben schon viel erlebt. Mit Borussia Dortmund feierte der Innenverteidiger 2011 die deutsche Meisterschaft und setzte dem Ganzen im Jahr darauf mit dem Double die Krone auf. Inzwischen ist es um den 33-Jährigen zumindest sportlich ruhig geworden. Umso mehr Zeit hat Subotic, der 1990 auf der Flucht vor dem drohenden Krieg in Bosnien und Herzegowina mit seiner Familie in Schömberg landete, für seine Tätigkeit neben dem Fußballplatz. Seit Jahren engagiert er sich in Afrika, baut mit seiner "Neven Subotic Stiftung" in den Projektländern Äthiopien, Kenia und Tansania Brunnen und Sanitäranlagen. Dadurch sollen Kinder in den betroffenen Ländern die Chance erhalten, die Schule zu besuchen, anstatt kilometerweit Wasser von entlegenen Wasserstellen zu transportieren. Mit der "Pforzheimer Zeitung" hat sich der ehemalige serbische Nationalspieler über den Krieg in der Ukraine, Integration und seine bis heute bestehende Verbindung in die Region unterhalten.

PZ: Sie kamen mit Ihrer Familie 1990 nach Deutschland, genauer nach Schömberg. Wieso sind sie ausgerechnet dort gelandet?

Neven Subotic: Wenn man auf der Flucht ist und versucht, ein neues

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