David Pisot hofft mit dem KSC in Hamburg auf eine Überraschung. Foto: dpa
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Nicht nur hinten reinstehen: Karlsruher SC will beim Hamburger SV Nadelstiche setzen
  • Hans Falsehr

Karlsruhe. Drei Tage nachdem der Karlsruher SC als Favorit beim Regionalligisten 1. FC Saarbrücken im Achtelfinale aus dem DFB-Pokal ausgeschieden ist, steht dem Fußball-Zweitligisten ein Rollentausch bevor: Im Punktspiel am Samstag beim Tabellenzweiten Hamburger SV (13 Uhr/Sky), sind die Wildparkprofis als Vorletzter des Klassements krasser Außenseiter.

 Was aus dieser Rolle heraus aber möglich ist, hat der FCS den Karlsruhern gezeigt. „Wir wollen in Hamburg für eine Überraschung sorgen“, sagt daher David Pisot. Der KSC-Kapitän steht am Samstag jedoch im Zentrum einer Abwehr, in der Daniel Gordon Gelb- und Damian Roßbach Rot-gesperrt fehlen. Weitere Änderungen personeller und/oder taktischer Art behielt der neue KSC-Trainer Christian Eichner am gestrigen Freitag noch für sich. „Ich muss erst einmal schauen, wer nach den zwei Stunden im Pokal in Hamburg 90 Minuten Gas geben kann – und wer mental den Anforderungen beim HSV gewachsen ist.“

„Wir sind uns natürlich der Schwere der Aufgabe bewusst“, zeigte Eichner Respekt vor den Gastgebern, zumal die in der Winterpause noch mit „zwei Top-Spielern“ verstärkt und Louis Schaub und Joel Pohjanpalo vom 1. FC Köln beziehungsweise Bayer 04 Leverkusen ausgeliehen haben.

„Nur hinten reinstellen und verstecken – das ginge sicher nicht gut“, meint Eichner. „Wir wollen Aktivität zeigen und Nadelstiche setzen.“

Mögliche KSC Aufstellung: Uphoff – Stiefler, Kobald, Pisot, Carlson – Möbius, Gondorf, Wanitzek, Lorenz – Fink - Hofmann