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© Becker (Archiv)
02.04.2013

Nur ein Aprilscherz: 1. CfR Pforzheim bleibt Sieger

Zum 1. April ist nicht jede Geschichte wahr, die kursiert. Und das gilt auch für die Schreckensmeldung zum 1. CfR Pforzheim. Der Club hat auf seiner Homepage über die Aberkennung des jüngsten Heimspielsieges gegen Sandhausen II berichtet – und PZ-news hat daraus eine Topstory gemacht und zu einer E-Mail-Hilfsaktion aufgerufen. Die Unterstützungsaktion lief – leider - schlecht, aber der CfR-Aprilscherz war mit Abstand der meistgelesenste Artikel des Tages.

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Um 6.45 Uhr lief die erste Meldung im Forum von PZ-news ein. „Äh, welcher Tag ist heute nochmal?“, fragte ein verwunderter Leser zeitgleich mit dem Sonnenaufgang. Ganze 3 Stunden und 20 Minuten später wurde er von einem weiteren Leser aufgeklärt. Der Aprilscherz war früh aufgeflogen, aber ein paar Tausend Leser hatten doch ihren Spaß bei der Lektüre.

„Da der Ball außerdem zu hart geschossen war, plädiere ich dafür, die persönliche Strafe für Herrn Schrammel auf 4 Wochen zu erhöhen. Wie der geschossen war, grenzt das an versuchte Körperverletzung! Außerdem sollte sich der Verein überlegen, so einen Spieler weiterzubeschäftigen. Der wollte ganz klar das Tor zerstören! Sonst bitte genau so weiterspielen ... macht echt Spass ... irgendwann kommen auch wieder die Zuschauer...“, grüßte „ein Ultra von der Gegengerade!“.

Ein weiterer Leser hatte im Forum von PZ-news gleich Ursachenforschung betrieben: „Wie gerade durch das abhängige und unvereidigte Labor von Prof. R. Unsinn veröffentlicht wurde, war Michael Schrammel bei diesem Spiel mit Aprilium gedopt. Hierfür wird eine weitere Sperre verhängt. Schrammel wird nie mehr an einem Spiel teilnehmen dürfen, wenn es auf den 1. April fällt.“

Wer stramm schießt, steht dann auch schon mal in der Schusslinie. Ob „der Schrammel“ das gewusst hat, als er die Lederkugel zum Verdruss des verängstigten Sandhausener Torhüters ins Netz gedroschen hatte? „Immer der Schrammel ... packt das Ding einfach Volley ... der hat doch echt ne Schramme...“, mutmaßt der nächste Leser. Dabei hat es der CfR-Torschütze gegen Sandhausen doch nur gut gemeint. Er wollte den Zuschauern im Brötzinger Tal schließlich etwas bieten fürs Eintrittsgeld.

Ganz ohne Geld ist PZ-news zu haben, und trotzdem wird darüber gemeckert. „Gab schon bessere Aprilscherze von euch“ und „Gääääääähnnn.....“ lauteten zwei Facebook-Kommentare. Ein Gerücht allerdings ist folgender Facebook-Beitrag zum CfR-Aprilscherz: „Morgen gibt’s keine PZ!! die PZ-Redaktion hat sich kaputt gelacht, alle krank geschrieben!!“ Nein, ein paar Kollegen konnten nicht lachen. Die haben den Aprilscherz überlebt. Das ist halt so wie immer und überall auf der Welt. Zur Strafe haben die am Ostermontag die Zeitung für den Dienstag fertigmachen müssen.

Und für alle CfR-Unterstützer müssen wir jetzt schleunigst die für die Verlosung bestimmten Freikarten besorgen. Nicht alles beim Aprilscherz war nämlich Unfug. Und der Volleyhammer vom Schrammel ist ebenfalls ein ganz reales Tor gewesen. Bei allen CfR-Fans, die bei der Lektüre einen Schreck bekommen haben, wollen wir uns natürlich auch noch entschuldigen. Als Wiedergutmachung werden wir beim nächsten Heimspiel neben der Arbeit am Rechner immer mal wieder ganz fest die Daumen für die Pforzheimer drücken und uns ganz arg wünschen, dass Schrammel wieder so ein hammermäßiges Ding verwandelt.

Hier können Sie noch einmal den Aprilscherz-Artikel lesen (bitte vorsichtig mit der Maus darauf klicken).

Hier lesen Sie den sachlich-fachlich korrekten Spielbericht (hier dürfen Sie etwas fester mit der Maus klicken).

 

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