CfR Stadion Brötzinger Tal
Die Stadt Pforzheim will mit Hilfe von Fördermitteln unter anderem unter der Tribüne des Stadions im Brötzinger Tal weitere Umkleiden und Lagerräume bauen.
Meyer
Sport
Pforzheim bewirbt sich um Fördermittel aus der Sportmilliarde
  • pm/aw

Pforzheim. Die Stadt Pforzheim bewirbt sich um Fördermittel des Bundes zur Sanierung und Modernisierung kommunaler Sportstätten. Wie die Stadtverwaltung weiter mitteilt, hatte zuvor der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung 2025 der Teilnahme an dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ zugestimmt.

Der Rat habe damit die Einrichtung von Projektskizzen für von den Sportvereinen eingereichte geplante Vorhaben genehmigt. Fünf Projekte erfüllen laut Stadt die Vorgaben des Förderprogramms:

  • Sportanlage Buckenberg: Sanierung des Kunstrasens, Erneuerung der Ballfangzäune und Modernisierung;
  • Stadion im Brötzinger Tal: Ausbau des Leerraums unter der Tribüne für weiteren Umkleide- und Lagerräume;
  • Sportanlage Am Riebergle, Maßnahme 1: Neubau eines Kunstrasens mit Flutlicht und Modernisierung der bestehenden Beleuchtung;
  • Sportanlage Am Riebergle, Maßnahme 2: Renovierung und Erneuerung des Funktionsgebäudes;
  • Sportanlage am Bohrain: Ersetzen der Tennenlaufbahn durch moderne Leichtathletikbahn, Erneuerung von Kugelstoß- sowie Stabhochsprunganlage.

„Mit diesen Projekten wollen wir die Trainings- und Wettkampfbedingungen für unsere Sportvereine spürbar verbessern und zugleich dem Sanierungsstau bei unseren Sportstätten entgegenwirken“, sagt Oberbürgermeister Peter Boch.

„Leistungsfähige und moderne Sportstätten sind eine zentrale Grundlage für den Vereins-, Schul- und Breitensport in unserer Stadt“, ergänzt der für Sport zuständige Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn.

Boch bittet um Unterstützung

OB Boch bat auch die Pforzheimer Bundestagsabgeordneten um Unterstützung für das weitere Bewerbungsverfahren. Gunther Krichbaum kündigte schon an, sich für die Aufnahme in das neue Förderprogramm des Bundes einzusetzen. „Sport- und Freizeitangebote fördern das soziale Miteinander, sie stärken den Teamgeist. Aber den Kommunen fehlen zunehmend die Mittel, um ihre Sportstätten zu sanieren“, teilt der CDU-Abgeordnete mit. Daher sei für die laufende Legislaturperiode eine Milliarde Euro als Extraposten im Haushalt eingeplant.

Das Programm unter dem Schlagwort „Sportmilliarde“ soll mithelfen, den Sanierungsstau bei Sportstätten aufzulösen. In der ersten Tranche werden im Frühjahr 2026 insgesamt 333 Millionen Euro verteilt; die Förderrichtlinie sieht eine Fördersumme von mindestens 250.000 Euro und höchstens acht Millionen Euro vor, wobei die Kommunen einen Eigenanteil von 55 Prozent zu leisten haben. pm/aw

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