Frankfurt/Pforzheim. Im Stadion des aktuellen DFB-Pokalsiegers Eintracht Frankfurt informierte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Freitag über die Regularien und Durchführungsmodalitäten der ersten Runde im DFB-Pokal, die vom 17. bis 20. August ausgetragen wird. Geladen waren alle Amateurvereine, die in der ersten Runde Gastgeber sind. Mit dabei auch eine Delegation aus Pforzheim. Denn der CfR erwartet in der ersten Runde das Starensemble von Bayer Leverkusen. Gespielt werden soll nach dem Willen des Vereines im Stadion Holzhof.
Die Stadt Pforzheim und die Stadtwerke Pforzheim (Eigentümer des Stadions) signalisierten diese Woche ihre Bereitschaft, die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen zu schaffen, um dieses Großereignis in Pforzheim stattfinden zu lassen. Reinhardt Schopf, Marco Nabinger und Christian Horn, die den CfR in Frankfurt vertraten, wurden mit geballten Informationen versorgt. „Wir haben unser Konzept, was die Durchführung der Partie auf dem Holzhof angeht, vorgestellt. Dabei haben wir keinen Punkt gefunden, der gegen den Anpfiff der Partie in Pforzheim spräche“, sagte Marco Nabinger nach dem Meeting in der Commerzbank-Arena.
Das bedeutet im Klartext, dass die Aussichten, den Pokalschlager in Pforzheim über die Bühne gehen zu lassen, gestiegen sind. Man wartet jetzt erst mal auf das Okay aus dem Rathaus und von den Stadtwerken. Voraussichtlich am kommenden Dienstag wird die nächste Gesprächsrunde auf dem Rathaus stattfinden. Dann, so hofft man beim CfR, sollte es Grünes Licht geben. Danach gäbe es noch eine Besichtigung der Örtlichkeiten in Pforzheim durch den DFB und Bayer Leverkusen. Die Zeit drängt. Demnächst möchte der DFB die genauen Spieltage und -zeiten für die 32 Erstrundenpartien festsetzten.

