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Treffsicher präsentierten sich die Rollstuhlbasketballer aus Pforzheim.  Foto: PSC 

Rollstuhlbasketballer des Para Sport Clubs Pforzheim verpassen nur knapp Überraschung

Ellwangen. Nachdem die Rollstuhlbasketballer des Para Sport Clubs Pforzheim in der Oberliga zuletzt gegen die Iguaner Mädels, und die Bundesliga-Reserve der RSKV Tübingen verloren hatten, ging es am vergangenen Wochenende nach Ellwangen. Dort gab es einige Überraschungen.

Der PSC startete mit einer Partie gegen Ellwangen. Die Pforzheimer glänzten mit einer guten Offensive, hatten aber Probleme in der Abwehr. Somit ging es mit einem 16:16 in die Viertelpause. Ab dem zweiten Viertel lief es bei den Goldstädtern um Luca Holstein und Seba Baskoy deutlich besser. Immer wieder trafen sie einen Wurf nach dem anderen aus der Mitteldistanz. Die Ellwanger versuchten es mit einer weiten Zone, was Lücken unter dem Korb für die PSC-Spieler Kevin Holstein, Luca Steudle und Andreas Rinas zuließ. Am Ende hatte Luca Holstein zwei erfolgreiche Drei-Punkte-Würfe. Auch Seba Baskoey (2) und Kevin Holstein (1) verbuchten Dreier und sorgten für einen souveränen 96:63-Sieg.

Im nächsten Spiel ging es gegen den lange ungeschlagenen Club aus SV Panda Donauwörth. Die Pforzheimer zeigten sich dabei ebenso treffsicher wie schon zuvor gegen Ellwangen. Überraschend lag der PSC zur Halbzeit gegen den klaren Favoriten mit 45:39 vorne. In der zweiten Halbzeit machte sich bei den Pforzheimern allerdings bemerkbar, dass sie bereits ein Spiel in den Knochen hatten. Die Konzentration ließ nach und der Vorsprung schmolz bis zum Ende des dritten Viertels auf zwei Punkte.

Aufgrund einer Grippewelle reisten die Pforzheimer nur zu sechst an. Nachdem ein PSC-Akteur nach seinem fünften Foul vom Feld musste, konnten die Pforzheimer gar nur noch zu viert weiterspielen. Somit ging die Partie am Ende doch mit 73:81 verloren.