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Ronny Zeller (links) und Rudi Völler. Foto: Privat
Ronny Zeller (links) und Rudi Völler. Foto: Privat
16.08.2018

Rudi Völler und der Pforzheimer Ronny Zeller: Eine Freundschaft, die Jahrzehnte überdauert

Es ist eine Freundschaft, die über die Jahre gewachsen ist. Über viele Jahre. Seit fast 40 Jahren stimmt die Chemie zwischen Rudi Völler und dem gebürtigen Pforzheimer Ronny Zeller, der seit langem in Grunbach lebt.

Zustande kam der Kontakt einst über Uwe Dittus, Profi-Fußballer aus Birkenfeld, der das Trikot des Karlsruher SC trug und in DFB-Nachwuchsteams mit Rudi Völler zusammen spielte. Später traf man sich auf einer Geburtstagsfeier von Völlers Mitspieler Uwe Reinders in Bremen wieder und vertiefte den Kontakt.

Nun halten Freundschaften im Fußball nicht immer lange. Im Falle Zeller/Völler gilt das nicht. „Wir haben eigentlich jede Woche mindestens einmal Kontakt“, berichtet Zeller, der in diesem Jahr 60 Jahre alt geworden ist. Auch beruflich gibt es gelegentlich Berührungspunkte. Schließlich ist Zeller auch als Berater von Fußballern und Trainern aktiv, betreut aber auch andere Sportler ebenso wie Künstler.

Wie innig aber das Verhältnis mit Rudi Völler ist, verdeutlichen zwei Umstände: Bei der Hochzeit mit der Römerin Sabrina war Ronny Zeller 1995 Trauzeuge. Und für das Abschiedsspiel des Weltmeisters Rudi Völler 1996 gegen die DFB-Elf war Zeller als Organisator im Einsatz: „Ich habe von Januar bis Mai in Leverkusen gelebt, um die Partie vorzubereiten“, berichtet der Grunbacher. Nur ein Glück, dass Leverkusen drei Tage zuvor in letzter Minute den Bundesliga-Klassenerhalt geschafft hatte – in einer dramatischen Partie gegen den 1. FC Kaiserslautern mit Völlers Kumpel Andreas Brehme, der nach dem Schlusspfiff bitterlich weinte und mit den Pfälzern abstieg.

Der Kontakt ist und bleibt eng. Rudi Völler war früher auch immer mal wieder bei Zellers zu Gast in Grunbach. „Aber meistens sehen wir uns, wenn ich im Rheinland bin. Dann treffen wir uns in Leverkusen oder Düsseldorf“, sagt Zeller, der weiß, dass er der Verbindung mit dem Weltmeister und Champions-League-Sieger (1993 mit Olympique Marseille) Rudi Völler auch einige besondere Momente verdankt. „Einmal den WM-Pokal berühren oder die Champions-League-Trophäe, das ist schon außergewöhnlich“, blickt der Grunbacher zurück.