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Nur ein Meter fehlte zur DM: Der TVP (in Grün) verlor im Finale beim Heidelberger RK das Spielgerät in letzter Minute, wie unser Bild zeigt, kurz vor dem gegnerischen Malfeld. J. Keller 

Rugby-Vizemeister TVPforzheim will 2013 den Titel holen

Jetzt erst recht: Der deutsche Rugby-Vizemeister TV Pforzheim steckt sich hohe Ziele. Manager Jens Poff will das Team weiter verstärken. Aber: Aus Pforzheimer Sicht ist die Ligareform umstritten, denn dann müsste der TVP in einer Gruppe mit lauter Teams aus Heidelberg um den Einzug ins Finale kämpfen.

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Rugby-DM-Finale: Die TVP-Fans sahen ein großartiges Spiel - 1

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Rugby-DM-Finale: Die TVP-Fans sahen ein großartiges Spiel - 2

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Rugby-DM-Finale: TVP verpasst die Titelsensation - 1

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Rugby-DM-Finale: TVP verpasst die Titelsensation - 2

In der vergangenen Saison wurden die Pforzheimer, damals noch in der zweiten Liga, bereits Vierter. Die DM-Endrunde steigt am 16. und 17. Juni in Heusenstamm. Da man mit Mustafa Güngör immerhin den Kapitän der deutschen 7er-Nationalmannschaft in den eigenen Reihen hat, strebt der TV Pforzheim diesmal mehr als Platz vier an.

Bundesliga-Reform

Kaum sind die Pforzheimer in die Bundesliga aufgestiegen, droht schon eine tiefgreifende Reform des Spielbetriebes. Derzeit wird hinter den Kulissen heftig über die Zukunft des Rugbysports in Deutschland diskutiert. Eine eingleisige Bundesliga wird es ab Sommer möglicherweise nicht mehr geben. Stattdessen soll die 1.Liga in vier Gruppen (Nord, Süd, West und Ost) á sechs Mannschaften aufgeteilt werden (ebenso die 2. Bundesliga).

Damit sollen Reisekosten gespart werden. Ferner hofft man, durch weniger Spieltage Freiräume für die Nationalmannschaften (7er und 15er) zu schaffen. Über die Reform, die noch eine ganze Reihe strukturelle Veränderungen beinhaltet, soll auf einem Verbandstag im Juli abgestimmt werden.

Pforzheim, soviel steht schon mal fest, wird gegen die geplante Reform stimmen. Da allerdings die meisten Vereine im Vorfeld signalisiert hätten, die Neuerungen zu befürworten, befürchtet Jens Poff, dass die Neuregelung kommt.

Das hätte zur Folge, dass der TVP in der kommenden Saison in der 1. Liga Süd zusammen mit fünf Mannschaften aus Heidelberg spielen würde. „Eine Todesgruppe“ nennt Jens Poff diese Option angesichts der traditionell starken Teams aus der Neckarstadt.