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Nach dem Derbysieg gegen die TGS wollen die SG-Handballer um Trainer Alexander Lipps (in Schwarz) auch im Heimspiel gegen Leutershausen jubeln.  Foto: Archiv, Becker 

SG Pforzheim/Eutingen trifft im Ligapokal auf SG Leutershausen

Pforzheim. Eitel Sonnenschein bei den Handballern der SG Pforzheim/Eutingen. Mit dem Sieg im Derby gegen die TGS Pforzheim hat man nach fast einem Jahrzehnt wieder einmal – und diesmal sogar recht deutlich – den Stadtrivalen besiegt, darüber hinaus wurde am Maifeiertag auch endgültig bestätigt – und dies war nach den paar Auftritten in der Rumpfsaison 2020/2021 und der Pokalrunde schon offensichtlich – die SG Pforzheim/Eutingen ist in der 3. Liga angekommen.

Der Auftritt im Derby war auch eine Bestätigung für die sportliche Leitung der Eutinger. Ohne die erklärte Vereinsphilosophie, die Talentförderung (den Jugendstil) zu vernachlässigen oder gar aufzugeben, hat man sich mit der Ergänzung der Eigengewächse um die in der 1. und 2. Bundesliga gestählten Heimkehrer Bastian Rutschmann und Pascal Kirchenbauer (also auch Eigengewächsen) sowie Tim Ganz vom Profikader der Rhein-Neckar Löwen gezielt verstärkt. Die Genannten sind Akteure, die am Samstag den Spielausgang entscheidend beeinflussten. Aber auch die Jungen wie die noch für die A-Jugend spielberechtigen Nico Schöttle und Lukas Süsser sowie Leon Gerstner, Tom Schlögl und Julian Broschwitz haben ganz interessante Visitenkarten hinterlassen.

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Sport regional

Entscheidendes Spiel: Handball-Drittligist TGS Pforzheim empfängt TV Plochingen

Nach vier Siegen sind die Eutinger auf dem besten Wege, sich einen der beiden zur Teilnahme am DHB-Pokal berechtigenden Plätze zu sichern. Am Sonntag, Spielbeginn 17 Uhr, kann in der Bertha-Benz-Halle mit einem Sieg gegen die SG Leutershausen der Pokalplatz bereits zementiert werden. Angesichts der Vorstellungen in den bisherigen vier Pokalauftritten darf man die Mannen von Trainer Alexander Lipps erneut als Sieger erwarten.

Eine besondere Note bekommt der Vergleich dadurch, dass auf der Bank des Gegners mit Marc Nagel ein Ex-Trainer der SG sitzt, der den Werdegang der Eutinger stark beeinflusst hat. Der Alt-Internationale hat Anfang April bei den Bergsträßern wieder die Übungsleitung übernommen, nachdem „die Roten Teufel“, die in der abgebrochenen Saison 2019/2020 als Tabellenzweiter der 3. Liga Mitte auf dem besten Wege in die 2. Bundesliga waren, zuletzt als „Überwechsler“ in die Gruppe Süd alles andere als „teuflisch“ (Platz 15) auftraten.

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