760_0900_123489_IMG_4285.jpg
Hat vom Fußball noch nicht genug: der 74-jährige Schiedsrichter-Obmann Eckhart Streckfuss. 

Schiri-Obmann Streckfuss hängt nochmal drei Jahre dran

Sternenfels. Bei der Schiedsrichtergruppe Vaihingen stellt Obmann Eckhart Streckfuss aus Sternenfels die Weichen: Am Freitag, 26. März, um 19 Uhr will er noch einmal für eine dreijährige Amtszeit kandidieren, doch klar ist für ihn schon, dass ihn nach dann 18 Jahren 2024 Verbandsliga-Schiedsrichter Tobias Lauber beerben soll. Lauber kommt aus Kleinglattbach, wo sich die Schiedsrichter in gut zwei Monaten auf dem Fußballfeld des Turn- und Sportvereins treffen wollen. Notfalls könnte die Versammlung aber online laufen.

Der 74-jährige Streckfuss, der schon seit 1968 pfeift, geht mit der Zeit. Bei einer E-Mail müsse man inzwischen oft lange auf eine Reaktion warten, sagt er: „Wenn ich eine WhatsApp schreibe, kommt einen Moment später die Antwort.“

Wann und wie es weitergeht, weiß auch Streckfuss noch nicht. Er vermutet aber, dass erst ab April wieder Fußball gespielt wird, auch wenn er das Drängen der Vereine auf eine mindestens vierwöchige Vorbereitungszeit nicht so recht verstehen kann.

„Bei uns stehen alle in den Startlöchern“, versichert Streckfuss. Einige Schiedsrichter könnten es kaum erwarten, wieder Spiele zu leiten. Dass der eine oder andere sein Hobby aufgibt, kann sich der frühere Torhüter des SV Sternenfels kaum vorstellen.

Für gewöhnlich bietet die Schiedsrichtergruppe im Januar einen Neulingskurs an. 2021 muss allerdings umgeplant werden: „Im Spätjahr – nach den Sommerferien“ soll der Kurs nachgeholt werden. Um dafür Werbung zu machen, wendet sich Streckfuss per E-Mail an die Vereine. Rückmeldungen sind rar, wie er versichert. Das wäre bei einer anderen Weise des Kontakts wohl nicht anders.

Ralf Kohler

Ralf Kohler

Zur Autorenseite